Nokia Siemens Networks
Eine schwerfällige Partnersuche

Mögliche Partner für das defizitäre Nokia Siemens Netzwerk gab es wohl, aber so richtig ist nichts gezündet. Nun gehen die Firmen einen neuen Plan an.
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PhiladelphiaNokia und Siemens bleiben einem Zeitungsbericht zufolge auf dem Mehrheitsanteil an ihrem defizitären Netzwerk-Joint-Venture sitzen. Aus diesem Grund planten sie nun, mehr Kapital in das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Network (NSN) zu investieren, berichtet das „Wall Street Journal“ am Sonntag in seiner Online-Ausgabe.

Die Gespräche mit dem Bieterkonsortium aus den Investoren Gores und Platinum Equity würden wohl erfolglos verlaufen. Die US-Beteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravis Roberts und TPG, die ebenfalls interessiert sind, könnten allerdings eine geringe Beteiligung an NSN erwerben, berichtete das Blatt.

Bei Nokia und Siemens war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Der kriselnde finnische Handyriese und der Münchener Industriekonzern versuchen seit dem Spätsommer, Anteile an dem gebeutelten Netzwerkhersteller zu verkaufen. Die beiden Konzerne hatten ihre jeweiligen Sparten 2007 in einem Joint Venture gebündelt, an dem jede Partei 50 Prozent hält.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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