Notebooks und iPods verkaufen sich gut
Apple glänzt mit guten Zahlen

Der iPod macht dem US-Computerbauer Apple weiter Freude. Dank einer starken Nachfrage nach seinem MP3-Player und anziehenden Notebook-Verkäufen hat der Konzern in seinem vierten Geschäftsquartal mehr verdient.

HB SAN FRANCISCO. Das Unternehmen stellte zudem für das laufende erste Vierteljahr einen höheren Gewinn in Aussicht als bisher von Analysten erwartet.

„Das war auf jeder Ebene ein sagenhaftes Quartal“, sagte Apple-Mitbegründer und Unternehmenschef Steve Jobs der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir sind begeistert. Es war besser als wir gehofft hatten.“ Die Aktien des Unternehmens legten im nachbörslichen Handel rund sieben Prozent zu, nachdem sie an der Nasdaq vor Bekanntgabe der Zahlen bereits fast vier Prozent auf 39,75 Dollar zugelegt hatten.

Wie der im kalifornischen Cupertino ansässige Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte, kletterte der Reingewinn in dem am 25. September zu Ende gegangenen Quartal auf 106 Mill. Dollar oder 26 Cent je Aktie nach 44 Mill. Dollar beziehungsweise zwölf Cent ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum auf 2,35 Mrd. Dollar von 1,72 Mrd. Dollar. Nach Angaben Apples war dies der höchste Umsatz des Unternehmens in einem vierten Quartal seit neun Jahren. Ohne Berücksichtigung von Belastungen aus Restrukturierungskosten bezifferte Apple den Gewinn je Aktie auf 27 Cent. Damit übertraf der Computerproduzent die Expertenprognosen um rund 50 %. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt mit einem Ertrag von 18 Cent je Aktie und einen Umsatz von 2,15 Mrd. Dollar gerechnet.

Das Ergebnis führte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer unter anderem auf eine unverändert starke Nachfrage nach seinem MP3-Player iPod und Notebook-PCs zurück. Im zurückliegenden Quartal konnte Apple seinen Umsatz mit iPods auf 537 Mill. Dollar mehr als vervierfachen. Damit machten die digitalen Musikabspielgeräte 23 % des Gesamtumsatzes aus. Insgesamt lieferte der Konzern mehr als zwei Mill. iPods während der drei Monate aus. Darin waren auch Geräte enthalten, die im Rahmen einer neuen Allianz von Computer-Hersteller Hewlett-Packard produziert wurden. Der Umsatz mit den tragbaren Computern PowerBooks erhöhten sich um ein Fünftel auf 419 Mill. Dollar.

Für das erste Quartal erwartet Apple nach eigenen Angaben eine Gewinn von 39 bis 42 Cent je Anteilsschein. Der Umsatz werde sich voraussichtlich auf 2,8 Mrd. bis 2,89 Mrd. Dollar belaufen. Analysten hatten für diesen Zeitraum bislang im Schnitt Einnahmen in Höhe von 2,52 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 28 Cent je Aktie veranschlagt, wobei sich die Schätzungen in einer Spannbreite von 23 bis 34 Cent bewegen.

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