NSA-Affäre
Internetriesen drängen auf mehr Transparenz

Google, Facebook und Co. wollen Details über die erzwungene Kooperation mit den US-Geheimdiensten veröffentlichen. Die Firmen wurden in einem Ausschuss des US-Präsidialamtes vorstellig.
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San FranciscoEinige der weltgrößten Internetkonzerne haben ihre Anstrengungen verstärkt, um mehr über die erzwungene Kooperation mit den US-Geheimdiensten veröffentlichen zu können.

Google, Facebook und weitere Firmen hätten sich am Montag mit einem vom US-Präsidialamt eingerichteten Ausschuss getroffen, der der Überprüfung der von Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden bekanntgemachten Bespitzelungen dient. Mit den Gesprächen vertrauten Personen zufolge hätten sich die Firmen um mehr Transparenz bemüht. Die Gespräche seien „konstruktiv“ gewesen. Aufgabe des Ausschusses ist es, den Sicherheits- wie auch Datenschutzbedenken zu begegnen.

Separat bemühte sich Google vor dem für die Genehmigung von Spionage-Anträgen zuständigen Gericht um eine öffentliche Anhörung, um preisgeben zu können, mit wie vielen Anfragen der US-Konzern konfrontiert werde. Facebook und Yahoo hätten ähnliche Anträge eingereicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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