„Online First“: Financial Times will zuerst im Internet publizieren

„Online First“
Financial Times will zuerst im Internet publizieren

Zuerst soll das Internet bedient werden, dann die Zeitung. So lautet Medienberichten zufolge der neue Kurs der Financial Times. Die traditionsreiche Wirtschaftszeitung will Stellen streichen und vieles überdenken.
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LondonBei der traditionsreichen britischen Wirtschaftszeitung „Financial Times“ soll das Online-Geschäft künftig wichtiger werden als die gedruckte Ausgabe. Chefredakteur Lionel Barber kündigte den Wandel in einer internen E-Mail an, die der „Guardian“ am Montagabend veröffentlichte. „Wir müssen sicherstellen, dass wir erst eine digitale Plattform bedienen und dann die Zeitung“, schrieb Barber danach. Mit dem Strategiewechsel geht diesen Angaben zufolge auch ein Stellenabbau einher.

Unter dem Strich sollen 25 Stellen wegfallen, nachdem 10 neue Jobs im digitalen Bereich geschaffen werden, hieß es. Die „FT“ mit Sitz in London beschäftigt nach bisherigen Informationen rund 600 Journalisten.

Barber will der E-Mail zufolge die Kosten der Zeitungsproduktion drücken. Mehr Ressourcen sollen in den Tag verlagert werden, um die Online-Ausgabe zu füllen. „Wir müssen überdenken, wie wir unsere Inhalte veröffentlichen, wann und in welcher Form, egal ob es um gewöhnliche Nachrichten, Blogs, Video oder Soziale Medien geht“, schrieb Barber in der vom „Guardian“ veröffentlichten Mail.

Der Mutterkonzern Pearson stehe hinter dem im ersten Quartal geplanten Umbau und werde ihn auch finanziell unterstützen, betonte der Chefredakteur. Zuletzt war immer wieder über einen möglichen Verkauf des Wirtschaftsblatts mit den lachsfarbenen Seiten spekuliert worden.

Die bisherige Pearson-Chefin Marjorie Scardino hatte einst erklärt, die „FT“ könne nur über ihre Leiche verkauft werden. Der neue Konzernlenker John Fallon machte seine Karriere im Bildungsverlags-Bereich und hat laut Medienberichten nicht die Affinität seiner Vorgängerin zum Print-Geschäft. Die „Financial Times“ arbeitete zuletzt nach Schätzungen von Branchenbeobachtern mit Verlust.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • wie wahr, wie wahr...

    5. Am frühen Abend hört man es alle Stunde
    6. Am späten Abend schaltet man weg, dam an es nicht mehr hören kann
    7. Am nächsten Tag liest man es auf den Titelblatt der Zeitung und weigert sich dafür Geld auszugeben.

    In der heutigen Zeit sind die Medien im Internet schneller als die meisten Zeitung.

  • seit (10) Jahren propagiere ich dies bereits.
    1. "heute" im 'Netz' gelesen
    2. steht dann am naechsten Morgen im Videotext
    3. in den Mittagsnachrichten wird es zum 1.mal verlesen
    4. und uebermorgen liest man es dann in der Zeitung

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