Operatives Geschäft ist im Kern gesund
Senator: Gläubigerbanken stimmen Sanierungsplan zu

Die Gläubigerbanken des Berliner Filmkonzerns Senator („Good Bye, Lenin!“, „Das Wunder von Bern“) haben einem Sanierungsplan zugestimmt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rolf Rattunde will die Tochtergesellschaften mit Hilfe eines Kapitalschnitts aus der Insolvenz entlassen.

HB BERLIN. Die Banken hätten am Donnerstag die erforderlichen Mittel freigegeben, um den Geschäftsbetrieb bis auf weiteres aufrechtzuerhalten, sagte Rattunde am Donnerstag in Berlin.

Die gesamten Verbindlichkeiten einschließlich möglicher Rückzahlungen von Mitteln der Filmförderung schätzte Rattunde auf 180 bis 200 Mill. €. Das operative Geschäft, also die Produktion und der Verleih von Filmen, sei im Kern gesund. „Nach unseren ersten Analysen und Gesprächen bin ich zuversichtlich, das Unternehmen erhalten zu können.“

Nach seinem Vorschlag würde das Kapital herabgesetzt und anschließend für die Muttergesellschaft Senator Entertainment AG erhöht, erklärte Rattunde. Falls die Altaktionäre dieser Lösung nicht zustimmen sollten, könnten die Tochtergesellschaften auf eine Auffanggesellschaft übertragen werden. Am 8. April hatten sowohl die Senator Entertainment AG wie die Tochtergesellschaften Senator Film Verleih GmbH, Senator Film Produktion GmbH und Central Filmvertriebs GmbH Insolvenz angemeldet.

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