Osteuropa-Geschäft Telekom Austria kauft mazedonischen Anbieter

In Absprache mit dem mexikanischen Großaktionärs Carlos Slim hat die Telekom Austria ihr Osteuropa-Geschäft weiter ausgebaut und einen mazedonischen Kabelanbieter gekauft. Slim plant die Übernahme von Telekom Austria.
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Telekom Austria hat den mazedonischen Kabelanbieter blizoo gekauft. Mit diesem Schritt erschließt sich das Telekommunikationsunternehmen neue Marktanteile in Osteuropa. Dies steht vor allem in Einklang mit dem mexikanischen Großaktionär Carlos Slim, der die Übernahme der Österreicher plant. Quelle: Reuters

Telekom Austria hat den mazedonischen Kabelanbieter blizoo gekauft. Mit diesem Schritt erschließt sich das Telekommunikationsunternehmen neue Marktanteile in Osteuropa. Dies steht vor allem in Einklang mit dem mexikanischen Großaktionär Carlos Slim, der die Übernahme der Österreicher plant.

(Foto: Reuters)

WienDie Telekom Austria verstärkt ihr Osteuropa-Geschäft mit einem Zukauf in Mazedonien. Dort werde für einen zweistelligen Millionenbetrag der Kabelanbieter blizoo vom schwedischen Finanzinvestor EQT übernommen, kündigte Telekom-Chef Hannes Ametsreiter am Montag an.

Telekom Austria könne in dem Land nun neben Festnetz und Mobilfunk auch Breitband und Fernsehdienste anbieten. „Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Vergrößerung. Wir erschließen uns damit neue Marktsegmente“, sagte Ametsreiter. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von zehn Millionen Euro. Ein Abschluss der Transaktion sei in den nächsten Wochen geplant.

Der Schritt steht im Einklang mit der vom mexikanischen Großaktionär Carlos Slim angekündigten Wachstumsstrategie. Er hält über seinen Konzern America Movil bereits knapp 27 Prozent und will im Zuge eines Übernahmeangebots bis 10. Juli bis zu 51 Prozent der Telekom-Aktien kaufen. Slim will die Telekom Austria künftig als Plattform für weitere Zukäufe in Osteuropa nutzen.

Zu weiteren Wachstumsschritten unter der Schirmherrschaft von Slim hielt sich Ametsreiter bedeckt. „Wir schließen nie etwas aus, aber wir kündigen auch nie etwas an. Wir werden sehen, was kommt. Wir sehen uns alle Möglichkeiten in der Region an.“ Im Fokus stünde dabei weiterhin das Wachstum in bereits bestehenden Märkten, um Festnetz, Mobilfunk und Breitband aus einer Hand anbieten zu können.

  • rtr
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