Patentstreit Apple und Samsung bestraft

Neue Runde im Patentstreit zwischen Apple und Samsung. Ein Gericht in Korea hat beide Unternehmen zu Schadenersatzzahlungen verurteilt. In Kalifornien geht der Milliarden-Prozess unterdessen weiter.
Update: 24.08.2012 - 09:38 Uhr Kommentieren
Tablets von Samsung und Apple: Wer hat vom Konkurrenten abgeschaut? Quelle: dpa

Tablets von Samsung und Apple: Wer hat vom Konkurrenten abgeschaut?

(Foto: dpa)

SeoulIm Patentstreit zwischen den Technologierivalen Apple und Samsung hat der südkoreanische Konzern in seinem Heimatland einen ersten Etappensieg erzielt. Ein Gericht in Seoul entschied am Freitag, dass Samsung nicht das Produktdesign des iPhones von Apple kopiert habe.

Das Gericht verurteilte aber beide Unternehmen zu vergleichsweise bescheidenen Geldstrafen. Das Gericht befand Apple für schuldig, zwei Samsung-Patente verletzt zu haben und verurteilte es zu einer Buße von 40 Millionen Won (28.000 Euro). Samsung muss wegen Verletzung eines Apple-Patents 25 Millionen Won bezahlen.

Der Richterspruch erfolgte, während in Kalifornien ein milliardenschwerer Prozess zwischen den beiden Schwergewichten stattfindet. Apple fordert von Samsung 2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz, weil die Südkoreaner das Design des iPhones und des Tablet-Computers iPad kopiert haben sollen. Zudem strebt der US-Konzern eine einstweilige Verfügung an, die einige Produkte von Samsung vom US-Markt verdrängen könnte.

Samsung weist die Vorwürfe zurück und legt seinerseits Apple Patentverstöße im Bereich der Mobilfunktechnologie zur Last. Das südkoreanische Unternehmen fordert dafür 422 Millionen Dollar von Apple. Samsung verkaufte nach Angaben des US-Marktforschungsunternehmens IDC im zweiten Quartal dieses Jahres 50,2 Millionen Smartphones - fast doppelt so viele wie Apple (26 Millionen). Bei den Tablet-Computern ist es umgekehrt: Samsung verkaufte 2,4 Millionen, Apple 17 Millionen.

Am 12. September soll Apple sein neues Smartphone iPhone 5 vorstellen. Außerdem rechnen Branchenbeobachter damit, dass das Unternehmen am selben Tag eine Miniversion seines erfolgreichen Tablet-Computers iPad präsentiert.

Der-621-Milliarden-Dollar-Konzern
Procter & Gamble veroeffentlicht Quartalsergebnis
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Platz 10 der US-Börsenriesen

Mit Konsumartikeln wie Windeln schafft der US-Konzern Procter & Gamble gerade so in die Spitzenliga der größten amerikanischen Aktiengesellschaften. Zum weit verzweigten Sortiment zählen aber etwa auch Rasierer, Waschmittel und Pflegeprodukte.

Börsenwert: 184 Milliarden US-Dollar (Stand: 20. August 2012)

Johnson & Johnson Earns
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Platz 9

Die Mischung macht's bei Johnson & Johnson. Der Konzern verkauft sowohl Haushaltsprodukte als auch frei erhältliche und rezeptpflichtige Medikamente. In Deutschland gehört wohl Penaten zu den bekanntesten Marken.

Börsenwert: 186 Milliarden Dollar.

Earns AT and T
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Platz 8

Den Mobilfunkkonzern AT&T verbindet natürlich eine enge Geschäftsbeziehung mit Apple. So wurde dort lange Zeit das iPhone von Apple exklusiv verkauft, was zum Start des Smartphones vor mittlerweile fünf Jahren zu langen Schlangen vor AT&T-Geschäften führte.

Börsenwert: 213 Milliarden Dollar.

Earns Chevron
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Platz 7

Einen Rang weiter vorn sortiert sich ein Ölkonzern ein. Chevron ist ein riesiger Konzern, der in den USA auch Tankstellen unter dem Firmennamen betreibt. Es gibt allerdings noch einen anderen Ölkonzern weiter vorne in der Rangliste.

Börsenwert: 220 Milliarden Dollar

SWIHURA STASKOWICZ
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Platz 6

Der Erzrivale des deutschen Industriekonzern Siemens, General Electric, baut unter anderem Flugzeugtriebwerke. Der Gigant gehört seit Jahrzehnten zur Spitzenklasse der größten Konzerne.

Börsenwert: 220,5 Milliarden Dollar.

IBM muss 90 Millionen an Pensionskasse zahlen
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Platz 5

Den Wandel vom Hard- zum Softwareanbieter und Dienstleistungsunternehmen hat IBM erfolgreich absolviert wie man unschwer an dieser Rangliste der größten US-Börsenkonzerne erkennen kann.

Börsenwert: 229 Milliarden Dollar

Walmart Annual Meeting
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Platz 4

Der Einzelhandelskonzern Walmart ist ein Umsatzgigant. Anders als die deutschen Discount-Märkte ist der von der Familie Walton geschaffene Konzern an der Börse notiert. Den Firmenerfolg hat das nicht verhindert.

Börsenwert: 255 Milliarden Dollar

  • afp
  • dapd
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