PC-Hersteller
Fujitsu Siemens setzt in Deutschand den Rotstift an

Wenige Monate vor dem Ausstieg von Siemens beim Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens hat der Computer-Hersteller einen großangelegten Stellenabbau in Deutschland angekündigt.

HB MÜNCHEN. Aufgrund der schlechten Wirtschaftssituation und des harten Wettbewerbs sollte etwa 700 Arbeitsplätze und damit zwölf Prozent der Belegschaft abgebaut werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit solle sicher gestellt werden, dass FSC weiter profitabel bleibe.

Das Unternehmen werde sein Angebot vor allem im PC-Bereich reduzieren, sagte eine Sprecherin. FSC wolle sich künftig vor allem auf hochwertige Desktops und Notebooks für Privat- und Geschäftskunden konzentrieren und die Preisschlacht im Segment der günstigeren Massenware meiden. Aufgeben werde die Firma das Geschäft mit PCs nicht. Das Geschäft mit Großrechnern und Wartung bleibe unverändert.

Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft seien angelaufen. Siemens hatte Anfang November angekündigt, seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen an den japanischen Partner Fujitsu zu verkaufen. Die Asiaten zahlen für die 50 Prozent an Europas größtem Rechnerhersteller 450 Mio. Euro.

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