Peoplesoft darf J.D.Edwards übernehmen
Oracle verlängert Übernahmeangebot für Peoplesoft

Der SAP-Konkurrent und US-Softwarekonzern Oracle hat sein feindliches Angebot zur Übernahme des Konkurrenten Peoplesoft erneut verlängert.

Reuters SAN FRANCISCO. Die Aktionäre haben nun bis zum 15. August Zeit, auf die Offerte von 19,50 Dollar je Peoplesoft-Aktie zu reagieren, teilte Oracle am Montag mit. Oracle ist auf dem Markt für betriebswirtschaftliche Software zweitgrößter Anbieter hinter der deutschen SAP. Peoplesoft selbst teilte mit, seine geplante Übernahme des kleineren Software-Hersteller J.D.Edwards sei von den US-Kartellbehörden genehmigt worden.

„Wir bleiben weiterhin fest entschlossen, Peoplesoft zu übernehmen, mit oder ohne J.D. Edwards“, erklärte ein Oracle-Sprecher. Das Unternehmen hatte bereits zuvor einmal die Frist auf den 18. Juli verlängert. Ursprünglich hatten die Aktionäre nur bis zum 7. Juli Zeit auf das 6,2 Mrd. Dollar schwere Übernahmeangebot zu reagieren.

Nach Angaben von Peoplesoft haben die US-Bundeskartellbehörden der Übernahme von J.D Edwards für 1,77 Mrd. Dollar zugestimmt. Peoplesoft bemüht sich um eine schnelle Umsetzung der Übernahme, dass die eigene Übernahme durch Oracle vereiteln könnte. Ein Zusammenschluss von Peoplesoft und J.D.Edwards würde Oracle den zweiten Platz hinter SAP streitig machen. Die Peoplesoft-Führung hat das bereits einmal erhöhte Oracle-Angebot wiederholt zurückgewiesen und wehrt sich unter anderem mit Werbekampagnen vehement gegen die feindliche Übernahme.

Der Kurs der Peoplesoft-Aktie stieg am Montag in einem festeren Marktumfeld um 0,7 % auf 17,96 Dollar.

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