Pixar-Gründer zieht in Disney-Aufsichtsrat ein: Eine Schreibtischlampe wird Mickymaus zum Verhängnis

Pixar-Gründer zieht in Disney-Aufsichtsrat ein
Eine Schreibtischlampe wird Mickymaus zum Verhängnis

Mit "Toy Story" schaffte das Pixar 1995 den Durchbruch. Seit dieser Woche gehört das Animationsstudio nun zum Disney-Konzern, der sich mit der Übernahme neue Märkte erschließen will.

DÜSSELDORF/PORTLAND. Es schien eine Kündigung wie so viele andere zuvor auch: Der Zeichner John Lasseter warf 1984 seinen Job bei Walt Disney hin, um für die Regie-Legende George Lucas Computeranimationen zu machen. Doch letztlich führte diese Kündigung zu einem der einschneidendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte des Mickymaus-Konzerns.

Lucas’ verlustreiche Trickfilmfirma wurde 1986 in Pixar umbenannt – und für zehn Mill. Dollar von Computerpionier Steve Jobs übernommen, der nach seinem Ausstieg bei Apple gerade nichts zu tun hatte. Im gleichen Jahr programmierte Lasseter einen Kurzfilm mit einer Ball spielenden Baby-Schreibtischlampe, der auf der Computermesse Siggraph enormes Aufsehen erregte. Filmschaffende wurden auf die Möglichkeiten des neuen Genres aufmerksam. Die kleine Schreibtischlampe wurde gar für einen Oscar nominiert – und hüpft noch heute auf dem Pixar-Logo. Zu seinem 20-jährigen Geburtstag in diesem Jahr widmet das Museum of Modern Art Pixar eine eigene Ausstellung.

In diesen 20 Jahren musste das Animationsstudio eine lange Durststrecke überwinden. 1995 wendete sich das Blatt, die Firma ging an die Börse – gerade als der erste abendfüllende Pixar-Film „Toy Story“ die Kinos füllte. Satte 362 Mill. Dollar spielte der erste vollständig auf dem Computer geschaffene Spielfilm der Welt ein. „Toy Story“ war der Durchbruch für Pixar – und die erste Niederlage für Disney.

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