Planmäßiger Umsatz
Abschreibungen machen Senator zu schaffen

Hohe Abschreibungen sowie viele Beteiligungen können dem Berliner Filmproduzenten zum Verhängnis werden. Gespräche mit Banken sollen sofort geführt werden, damit das Grundkapital nicht auf die Hälfte zusammenschrumpft.

HB BERLIN. Beim Filmproduzent Senator Entertainment könnten hohe Abwertungen auf das Filmvermögen und die Beteiligungen im Jahr 2003 das Grundkapital zur Hälfte oder vollständig aufzehren. Der Vorstand wird vor diesem Hintergrund unverzüglich Gespräche mit den finanzierenden Banken im Hinblick auf Kompensationsmöglichkeiten führen, teilte das Berliner Unternehmen am Dienstagabend mit. Erhebliche Korrekturen kämen aus den abzuwertenden Rechten älterer Titel des Senator-Filmkatalogs.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2003 wird aller Voraussicht nach plangemäß zwischen 54 und 57 Mill. Euro liegen, hieß es bei Senator. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) dürfte bei 20 bis 24 Mill. Euro ausfallen.

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