Platzierung an institutionelle Anleger
Milliarden-Verkauf belastet T-Aktie kaum

Die staatliche Förderbank KfW platziert für den Bund Aktien und Optionsscheine der Deutschen Telekom im Volumen von insgesamt mehr als vier Milliarden Euro am Kapitalmarkt. Der bereits seit längerem von Investoren erwartete Anteilsverkauf belastete den Kurs der Telekom-Papiere am Montag nur marginal, da zum Teil mit einem höheren Platzierungsvolumen gerechnet worden war.

HB FRANKFURT. Die Deutsche Telekom begrüßte die Platzierung. Dadurch werde der Aktienüberhang durch den Staatsbesitz „ein Stück weit reduziert“, sagte ein Sprecher. Seinen Angaben zufolge wurde das Unternehmen am Sonntagnachmittag über die am Montag beginnende Platzierung der Aktien informiert. „Das war kein Thema in der Aufsichtsratssitzung (am Samstag)“, sagte der Sprecher.

Investoren und Analysten äußerten sich positiv über die Transaktion. Friedrich Diel, Fondsmanager bei Frankfurt Trust, sagte: „Die Platzierung durch die KfW ist relativ schlank, so dass sie gut vom Markt aufgenommen werden sollte.“ Michael Fuchs, Fondsmanager bei AM Generali, sagte, „ich hatte ein höheres Volumen befürchtet - fünf bis sechs Milliarden Euro.“

Nachdem nun mit der Deutschen Telekom und France Telecom die Schwergewichte der Branche Aktien platziert hätten, könne der derzeit vergleichsweise niedrig bewertete Telekom-Sektor neue Höchststände erreichen.

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