Playstation reißt es raus
Sony fährt weniger Verlust ein als erwartet

Sony hat voraussichtlich ein geringeres Minus eingefahren als bisher erwartet. Der japanische Elektronik-Riese zeigte sich auch dank der guten Nachfrage nach der Spielekonsole Playstation 4 optimistisch.
  • 0

TokioSony hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wohl mehr Gewinn gemacht als erwartet und dabei vom guten Absatz von Kamerasensoren, Videospielen und der Spielekonsole Playstation 4 profitiert. Der operative Gewinn sei bis Ende März 2015 voraussichtlich auf 68 Milliarden Yen (umgerechnet rund 530 Millionen Euro) gestiegen, teilte der japanische Elektrokonzern am Mittwoch mit.

Endgültige Zahlen sollen am 30. April folgen. Bisher hatten die Japaner nur etwa 156 Millionen Euro angepeilt. Dennoch zeichnet sich der sechste Nettoverlust in sieben Jahren ab – auch wenn Sony hier ebenfalls etwas optimistischer ist. Unterm Strich dürfte das Minus nach neuer Konzernschätzung bei rund 985 Millionen Euro liegen. Bisher war sogar ein Verlust von gut 1,3 Milliarden Euro befürchtet worden.

Der kriselnde Konzern hat seine Produktpalette zuletzt deutlich verkleinert und seine Fernsehersparte abgespalten, um Kosten zu sparen. Vor allem das schwache Smartphone-Geschäft hatte Sony immer tiefer in die roten Zahlen gedrückt.

Künftig wollen die Japaner auf profitablen Nischenmärkten punkten und damit ihren Gewinn in den nächsten drei Jahren auf das 25-Fache hochtreiben. Gewinnträchtige Sparten wie Videospiele und Bildsensoren für Kameras sowie das Unterhaltungsgeschäft sollen Sony nach vorne bringen, hatte Unternehmenschef Kazuo Hirai im Februar bei der Vorlage der neuen Strategie gesagt.

Neben der Nachfrage nach Spielekonsolen habe sich auch das Geschäft mit Finanzen und Musik besser als erwartet entwickelt. Auch der günstige Yen-Kurs hilft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Playstation reißt es raus: Sony fährt weniger Verlust ein als erwartet"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%