Pop-Ikone warf Musikkonzern Vertragsverletzung vor
Madonna einigt sich mit Warner Music

Madonnas Plattenfirma Maverick Records und der Musikkonzern Warner Music haben ihren bitteren Streit um Vertragsbruch und Profite beigelegt. Nach US-Medienberichten vom Montag hat sich Warner bereit erklärt, Madonnas Anteile aus dem vor 12 Jahren gemeinsam gegründeten Maverick-Label aufzukaufen. Einzelheiten über die finanziellen Absprachen wurden nicht bekannt.

HB LOS ANGELES. Im März hatte Maverick den Musik-Riesen Warner auf 200 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Gleichzeitig verlangte Maverick in der beim Superior Court von Los Angeles eingereichten Klageschrift die Auflösung des Geschäftsbündnisses. Die 45-jährige Pop-Diva und ihr Geschäftspartner Guy Oseary warfen Warner Music unter anderem Vertragsverletzung vor.

Der Disput zwischen den Joint-Venture-Partnern Maverick und Warner Music hatte vor über einem Jahr begonnen. In der Zwischenzeit übernahm eine Investorengruppe unter Edgar Bronfman den Musikkonzern zum Preis von 2,14 Milliarden Euro. Madonna und Warner hatten Maverick Records im Jahr 1992 gegründet und das Bündnis bis Ende 2004 befristet. Danach kann sich Warner auskaufen. Doch bei diesen Verhandlungen kam es zu einem Streit. Eine 60-Millionen-Dollar- Forderung von Madonna und ihren Partnern wurde von Warner Music als überzogen abgeschmettert.

Unter dem Label Maverick Recording sind erfolgreiche Stars wie Alanis Morissette und Michelle Branch verpflichtet. Unabhängig von Maverick bringt Madonna ihre Platten seit den 80er Jahren bei Warner Bros. Records heraus.

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