Positiver Geschäftsausblick für 2004 bestätigt: Reuters wieder in der Gewinnzone

Positiver Geschäftsausblick für 2004 bestätigt
Reuters wieder in der Gewinnzone

Mit Hilfe eines umfassenden Sparprogramms ist der weltgrößte börsennotierte Nachrichten- und Informationskonzern Reuters im vergangenen Jahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Rekordverlust verbucht.

HB LONDON. Das britische Unternehmen bekräftigte am Dienstag in London, 2004 den Umsatzrückgang im Kerngeschäft weiter eindämmen zu können.

„Unsere Jahreszahlen zeigen, dass Reuters auf dem Weg zu einer Erholung ist und wir das Schlimmste beim Umsatzrückgang hinter uns haben“, kommentierte Reuters-Chef Tom Glocer am Morgen. Reuters bestätigte den wieder optimistischeren Geschäftsausblick vom Januar, als Glocer einen sich abschwächenden Umsatzrückgang im Kerngeschäft in Aussicht gestellt hatte. Für den Zeitraum April bis Juni werde das Geschäft zudem weiter anziehen, teilte Reuters mit.

Der Konzern wies für das vergangene Jahr - vor Firmenwertabschreibungen und einmaligen Sonderposten - einen Vorsteuergewinn von 190 Mill. Pfund (rund 280 Mill. €) aus. Der Gewinn je Aktie habe bereinigt bei 11,1 Pence gelegen. Damit schnitt Reuters deutlich besser ab als von Branchenexperten erwartet, die einen bereinigten Vorsteuergewinn von nur 110 bis 150 Mill. Pfund prognostiziert hatten. Inklusive aller Sondereffekte kam Reuters vor Steuern auf einen Gewinn von 49 Mill. Pfund nach einem Rekordverlust im Jahr 2002 von 493 Mill. Pfund. Der Konzernumsatz ging angesichts der noch schwachen Branchenkonjunktur indes um elf Prozent zurück. Die regelmäßigen Einnahmen im Kerngeschäft seien bereinigt um Sonderposten um 10,2 % geschrumpft und damit etwas geringer als zuvor vom Vorstand befürchtet.

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