Positives Signal für Computerbranche: IBM stellt 5.000 Mitarbeiter mehr ein als geplant

Positives Signal für Computerbranche
IBM stellt 5.000 Mitarbeiter mehr ein als geplant

Das US-Unternehmen will weltweit 15.000 neue Mitarbeiter anheuern. Rund 30 Prozent der Neueinstellungen seien in den USA geplant.

HB BERLIN. Bei dem Computerriesen IBM scheint der konjunkturelle Frühling ausgebrochen zu sein. Nachdem das US-Unternehmen vor einigen Tagen eine Verdreifachung seines Gewinns mitgeteilt hatte, gab es nun bekannt, weltweit 15.000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen.Im vergangenen Herbst, als sich die Signale eines Wirtschaftsaufschwungs mehrten, hatte IBM-Chef Samuel Palmisano 10.000 neue Angestellten angekündigt.

Damit werde die Stellenzahl auf rund 330.000 erhöht, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Sonntag in Armonk bei New York mit. Die meisten Stellen würden in den Bereichen Software und Dienstleistungen entstehen.

Außerhalb der USA sollen mehr als 10.000 Stellen neu geschaffen werden, besonders in Niedriglohn-Ländern wie China und Indien, aber auch in Europa. IBM werde 200 Millionen Dollar in die Ausbildung der neuen Mitarbeiter investieren, sagte Personal-Manager Garrett Walker.

Im Schlussquartal 2003 erwirtschaftete der Konzern, dessen Produktpalette sich von Grossrechnern bis zu Computer-Dienstleistungen erstreckt, einen Netto-Gewinn von 2,71 Milliarden Dollar, nach 1,02 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Der Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich um neun Prozent auf 25,9 Milliarden Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%