
DüsseldorfVodafone will nicht länger tatenlos dem Vormarsch der Billig-Konkurrenz von E-Plus und O2 zusehen. „Wir wollen Marktanteile von den kleineren Anbietern holen", sagte der Deutschland-Chef des britischen Mobilfunkkonzerns dem Handelsblatt (Montagsausgabe), Jens Schulte-Bockum. Zu lange habe man sich damit abgefunden, dass „Marge und Marktanteile schrumpfen und die Kleinen immer größer werden.“
Noch Ende der 90er-Jahre hatten Vodafone aber auch die Deutsche Telekom Anteile am deutschen Mobilfunkmarkt von gut 40 Prozent. Doch mit aggressiven Preisen und attraktiven Flatrate-Angeboten konnten E-Plus und O2 mehr und mehr Kunden auf ihre Seite ziehen. Der Marktanteil der beiden Platzhirsche betrug zuletzt nur noch gut 30 Prozent. Auch die operative Rendite (Ebitda) geriet wegen der anhaltenden Preiskämpfe unter Druck.
Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro
Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro
NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro
Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro
NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro
America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro
Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro
Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro
AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro
China Mobile - 177,02 Milliarden Euro
Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg
Der seit Oktober 2012 amtierende Schulte-Bockum setzt seine Hoffnungen weniger auf neue Preisrunden als das mobile Internet. Mit Schnelligkeit, besserem Service und Netzqualität wolle Vodafone Kunden zurückgewinnen. Hintergrund ist der explodierende Datentransport von Bild-, Video- oder Musikdateien, ausgelöst durch Millionen verkaufter Smartphones und Tablets.
Der Schlüssel ist für Schulte-Bockum dabei der Ausbau des super-schnellen Mobilfunknetzes LTE. Darin investieren Vodafone aber auch die Deutsche Telekom Milliarden Euro. E-Plus will dagegen erst im Laufe des Jahres seinen Kunden LTE in großen Städten anbieten, auch Telefonica Deutschland mit seiner Hauptmarke O2 hinkt beim Netzausbau hinterher.
In Deutschland gibt es mehr als 113 Millionen Handyanschlüsse. Welche Marktanteile die Anbieter haben, hat das Statistikportal Statista auf Grundlage von Erhebungen der Marktforschungsinstitute Enigma, Ipsos, Ifak und Marplan ermittelt.
Jeder fünfte Handynutzer geht mit T-Mobile ins Netz (20,9 Prozent). Bei den Vertragskunden hält die Telekom-Tochter sogar einen Marktanteil von 24,3 Prozent.
Der britische Konzern kommt in Deutschland ebenfalls auf einen Marktanteil von 20,9 Prozent. Allerdings hat das Unternehmen weniger Vertragskunden als der Rivale aus Bonn (22,4 Prozent Marktanteil).
Die Tochter des spanischen Telefónica-Konzerns – seit kurzem an der Börse notiert – ist in Deutschland die Nummer 3, sie hat einen Marktanteil von 13,5 Prozent.
Jeder zehnte Handynutzer (9,5 Prozent) ist Kunde bei E-Plus, einer Tochter des niederländischen KPN-Konzerns.
Der Discounter Aldi betreibt kein eigenes Netz, hat aber eine beachtliche Kundenbasis. 8,5 Prozent der Kunden telefonieren mit SIM-Karten des Einzelhändlers.
Base ist die Billigmarke von E-Plus. 5,5 Prozent der Handynutzer telefonieren damit.
Jeweils weniger als 5 Prozent Marktanteil haben 1&1 (3,3 Prozent), Mobilcom-Debitel (2,8 Prozent), Tchibo (1,8 Prozent) und die Telekom-Marke Congstar (1,7 Prozent).
Schulte-Bockum sieht darin die Chance, sich von der lästigen Konkurrenz abzusetzen. „Ich glaube nicht, dass sich ein Kunde mit einem hochwertigen Smartphone für ein zweitklassiges Netz entscheiden wird.“ Viele Verbraucher seien sogar bereit, für ein superschnelles und sicheres Netz einen Premiumaufschlag zu zahlen, glaubt er. Die Differenzierung zwischen den Anbietern werde sich über den Transport von Datenpaketen entscheiden. „Wir werden noch zehn Jahre lang die Unterschiede sehen und zwar deutlich“, glaubt er.

Jetzt inzwischen gibt es in meinem
Anschlussbereich zu LTE eine Alternative, VDSL 50000 von 1&1 die das normale,von der Telekom nicht mehr genutzte Kabel Telefonkabel benutzt.
Es ist mir auch Schleierhaft warum Vodafone mich weiterhin in der LTE-Zwangsjacke
belassen möchte und ich habe bereits erklärt das ich einen Wechsel zu DSL haben möchte da LTE als DSL Ersatz nicht mehr angesehen werden kann. Leider habe ich bis heute darauf keine Reaktion erhalten, sieht so Vodafones "ONE" aus , "Vodafone ONE steht dabei für "Ohr am Kunden", "Netz, Produkte und Service" und "Erlebnis und Qualität". Das E könnte auch für enttäuschte Kunden stehen!;-)

Nicht nur ich bin gegen das inzwischen nicht mehr Zeitgemäße Drosselvorgehen auf Geschwindigkeiten die bei schwierigem Empfang einen Zugang zum Internet fast unmöglich machen sowie gegen die inklusiv-Datenmengen die mit alltäglichem Gebrauch in der heutigen Zeit von Clouds, IP TV oder Streaming nichts mehr zu tun haben, da stellt sich doch die Frage wo die ihre Eckdaten her haben wie weit man den Kunden um eine korrekte Leistung bringen kann. Schöner wäre es doch könnte man mit Vodafone zu einem kundenfreundlichen Ergebnis kommen und das es nicht mehr nur ein einziges dreistes Angebot gibt um zu weiterem Volumen zu kommen. Für ein einziges GB soll der Vodafone Bestandskunde der ohnehin teuer zahlt, satte 4,99€ zahlen und ist damit das einzige Angebot wie man zu weiterem Datenvolumen kommen kann! WUCHER ist das, FRECH und SUPERDREIST mit dem Ohr am Kunden hat das nichts mehr zu tun und gerade das will man doch! Wo sind da Kundenfreundliche Datenpakete mit 5, 10 oder gar 30GB zu fairen Preisen???? Dem gegenüber steht das Angebot der deutschen Telekom bei dem ein Volumenverbrauch von 30GB bei den LTE Zuhause Paketen zum Preis von 14,99€ zurückgesetzt werden kann! Übrigens wär es für viele sicher schon ok wenn es wenigstens nicht eine so dreiste Verringerung des Tempos auf 384kbits geben würde und man erreichen könnte das wenigstens 1-1,5Mbits übrig bleiben könnten wenn das TOPSPEED-Volumen verbraucht ist.

kfzklaus1961:
Es war doch vor der Drosselei ein echtes LTE-Hammerangebot und auch eine klare Alternative zu DSL, welches ich und sehr viele andere ländlich wohnende nicht bekommen konnten.
So wurde auf den Dörfern wurde regelrechtes Abgrasen von Internethungrigen Menschen vollzogen, Vodafone-Außendienstler, bewaffnet mit Laptop,LTE-Surfstick und einer Mitarbeiter-Simkarte, um uns das Vodafone LTE-Produkt so schmackhaft wie möglich zu machen.
Ja es war ein gutes LTE-Produkt was da gegen Ende 2011 auf dem Land unters Volk gebracht wurde, ganze 16 Monate lang! Die Drosselung aber wurde bestritten, die würde ja technisch bei LTE noch gar nicht umsetzbar sein aber es müsste halt im Vertrag stehen! Wo hatten die bloß diese Infos her, das vorerst keine Drossel möglich ist ??? Sicher nicht aus den Fingern gesaugt!
Vieleicht war es anfangs ja auch so das eine Drosselung nicht umsetzbar war, nur hat Vodafone statt seine Kunden zufrieden zustellen, ich sag nur Telefonie bei LTE, nein man hat sich auf die Hinterbeine gesetzt um die vertragliche Drossel bringen zu können.
Nur hat man leider nicht bedacht das damit aus LTE Zuhause Internet ein wahres Krüppelprodukt geworden ist und die Anforderungen wachsen weiter, guten Morgen Vodafone!!!!! Und sie schlafen noch immer!!!
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