Preissenkungen bei Breitband erwartet
BT verdient mit neuen Diensten

Der britische Telekomkonzern BT Group hat im abgelaufenen Quartal sein Ergebnis leicht gesteigert. Trotz des harten Preiskampfes auf dem Breitbandmarkt äußerte sich das Unternehmen zufrieden über die Geschäftsentwicklung.

HB LONDON. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 1,39 Mrd. britische Pfund gewachsen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in London mit. BT (früher British Telecom) begründete das Gewinnplus mit Zuwächsen im so genannten „New Wave“-Bereich (IT-Dienste, Breitband, Mobil).

Der Umsatz wuchs um drei Prozent auf 4,86 Mrd. Pfund und der Gewinn pro Aktie um 26 Prozent auf 5,8 Pence. Mit seinen Zahlen für das erste Quartal (Ende Juni) übertraf die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten. Während das traditionelle Festgeschäft erneut einen Rückgang auswies, seien die Erlöse im DSL-Geschäft gestiegen, sagte Vorstandschef Ben Verwaayen. Zulegen konnte ebenfalls die IT-Sparte, die auch in Deutschland aktiv ist.

Trotz des harten Preiskampfes auf dem Breitbandmarkt äußerte sich Verwaayen zufrieden über die Geschäftsentwicklung. 30 Prozent der Neukunden hätten im abgelaufenen Quartal einen Vertrag bei BT unterzeichnet. Die Wettbewerb Carphone Warehouse, British Sky Broadcasting und die France Telecom Tochter Orange haben die Preise für Breitbandanschlüsse massiv gesenkt. Carphone Warehouse gewann in den Monaten seit April alleine 476 000 neue Breitbandkunden. Es gebe weiterhin eine Nachfrage bei den Kunden nach solchen Anschlüsse, auch im hochpreisigen Segment, sagte Verwaayen.

Einige Analysten rechnen nun damit, dass BT ebenfalls seine Preise für Breitbandanschlüsse senken muss. "Andernfalls sehe ich schwarze Wolken über dem Konzern", sagte ein Experte von JP Morgan. Die Aktien von BT notierte zuletzt mit 237,50 Pence unverändert gegenüber dem Vortag.

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