Preissturz in Amerika
Amazon-Smartphone im Ausverkauf

Kaum zwei Monate ist Amazons Smartphone Fire in den USA erhältlich, schon purzeln die Preise. Mit einem AT&T-Vertrag gibt es das Gerät fast kostenlos. Nicht die besten Vorzeichen für den geplanten Deutschlandstart.
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San FranciscoUm satte 200 Dollar schraubt Handelsgigant Amazon den Preis seines Smartphones in den USA zurück. Ein Indiz dafür, dass der Verkauf des iPhone-Konkurrenten offenbar alles andere als extrem erfolgreich anläuft. Die Preissenkung kommt praktisch gleichzeitig mit der Ankündigung des Verkaufsstarts in Deutschland und nur einen Tag vor Apples Verkündung eines neuen iPhones.

Wie auch bei Tablets oder E-Book-Readern weigert sich Amazon standhaft harte Verkaufszahlen für sein Smartphone zu nennen. Aber externe Beobachter rechnen mit dem Schlimmsten. Die Werbeplattform Chitika weist für Amazons jüngste Hardware gerademal einen Anteil von 0,02 Prozent aus. Bezogen auf die Gesamtheit der in den USA betriebenen Smartphones wären das weniger als 30.000 Stück. Das ist zwar nur eine ungefähre Näherung, aber Jeff Bezos würde sich eher die Zunge abbeißen, als Verkaufszahlen zu nennen.

Dafür spricht Amazons Preissenkung Bände: Mit 200 Dollar für einen Zweijahresvertrag war das Fire-Phone zunächst so teuer wie ein iPhone 5S bei AT&T. Diese Preisfindung hatte von Anfang an große Verwunderung ausgelöst. Ebenso wie der zunächst exklusive Verkauf über AT&T.

Nun ist das mit einem 3-D-Bildschirm und diversen Amazon-Kaufbeschleunigern ausgestattete Smartphone erheblich günstiger zu haben. Dazu gibt es weiterhin ein Jahr Gratismitgliedschaft beim Vorzugsdienst Amazon Prime – ein Gegenwert von fast 100 Dollar. Zum echten Einnahmeverlust wird dies, wenn ein bestehender Prime-Kunde ein Gerät erwirbt. Auch dieser bekommt dann ein freies Jahr. Amazon Prime bietet neben einem Video- und Musikservice unter anderem einen kostenlosen Lieferservice für Amazon-Einkäufe und eine Flat-Rate für E-Books.

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Hochpreis-Strategie ist gescheitert

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