Preisverfall und harter Wettbewerb belasten
Nikon unter Druck

Der Präzisionsgeräte-Hersteller Nikon hat im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahres 2008/09 weniger verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies ist insbesondere auf den Preisverfall auf dem Chip-Markt und den hohen Wettbewerbsdruck zurückzuführen.

HB TOKIO. Von April bis Juni sei das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel auf 28,7 Mrd. Yen (171 Mill. Euro) gefallen, teilte das japanische Unternehmen am Mittwoch mit.

Nikon kämpft vor allem mit einer geringen Nachfrage nach Maschinen zur Chipherstellung. Diese hatte aufgrund des Preiseinbruchs auf dem Chipmarkt stark nachgelassen, worunter auch Branchenführer ASML leidet. Die Preise für kompakte Digitalkameras fielen ebenfalls, und beim lukrativen Geschäft mit Spiegelreflexkameras spürten die Japaner immer stärker die Konkurrenz von Rivale Canon.

Aufgrund der weltweiten Konjunkturabkühlung rechnet Nikon in der Kamera- und Chipsparte weiter mit schwierigen Marktbedingungen. Für das im März endende Geschäftsjahr geht der Konzern deshalb von einem Rückgang des Betriebsgewinns um 3,8 Prozent auf 130 Mrd. Yen (774 Mill. Euro) aus und blieb damit hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

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