0 Bewertungen
07.12.2008 

Premiere: Murdoch will Pflichtangebot vermeiden

Premiere-Großaktionär Rupert Murdoch ist nach einem Magazinbericht nicht an einer Mehrheitsübernahme bei dem Bezahlsender interessiert und will deshalb ein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre vermeiden. Ein solches Angebot könnte nötig werden, falls Murdoch eine mögliche Kapitalerhöhung bei Premiere zeichnet und dadurch die Anteilsschwelle von 30 Prozent überschreitet.

HB FRANKFURT. Das Magazin "Der Spiegel" berichtete am Samstag vorab, Murdochs Unternehmen News Corp erwäge zwar auf Druck der Banken, Anfang nächsten Jahres eine Kapitalerhöhung in gut dreistelliger Millionenhöhe bei dem angeschlagenen Sender mit zu finanzieren.

Doch werde gleichzeitig erwogen, sich von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) von dem Pflichtangebot befreien zu lassen. "Es wäre fahrlässig, diese Option nicht zu beachten", zitiert der "Spiegel" einen Insider. Die BaFin kann eine Ausnahme machen, wenn für das Unternehmen "bestandsgefährdende Risiken" existieren.

Bei Premiere und News Corp waren keine Stellungnahmen zu erhalten.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

Blogkommentare zu diesem Artikel

Anzeige

Vorhersage Deutschland

weiterTechnologie

„Beschluss weist in die richtige Richtung“  Artikel in Merkliste

09.07.2009Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer hält die G8-Beschlüsse grundsätzlich für richtig. Quelle: dpa

Ottmar Edenhofer ist Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Gespräch mit dem Handelsblatt äußerte sich Edenhofer über die Beschlüsse des G8-Klimagipfels. Interview


Handelsblatt Marktplatz

Finden auch Sie den Partner, der Sie so liebt wie sie sind. Neugierig, wer zu Ihnen passt? Weiter