Probleme mit US-Exporten
Sony senkt Kosten wegen Yen-Anstiegs

Mit Kostensenkungen und mehr Aufträgen will Sony die negativen Auswirkungen des gestiegenen Yen-Kurses ausgleichen. Mit jedem Yen, den die japanische Währung zum US-Dollar an Wert gewinne, verliere der japanische Elektronik-Konzern Millionen Euro, sagte Sony-Präsident Ryoji Chubachi.

HB TAIPEH. Vor Journalisten präzisierte Chubachi die Summe am Donnerstag auf umgerechnet knapp 38 Mill. Euro. "Wir werden unsere Produktionskosten senken und mehr Aufträge annehmen, damit die Auswirkungen des sich festigenden Yen auf die Gewinne nicht zu ernst werden."

Der Anstieg des Yen und anderer asiatischer Währungen zum Dollar hat die Ausfuhren in den wichtigen Exportmarkt USA belastet. Allein in diesem Jahr fiel der Dollar zum Yen von rund 111 Yen auf derzeit 102 Yen. Im vergangenen Monat notierte die US-Währung gar bei 95,7 Yen.

Im Januar vermeldete Sony einen kleinen Anstieg des Betriebsgewinns im Quartal. Wegen Schwächen am Markt und der Stärke des Yen senkte der Hersteller der Spielekonsole Playstation und von Vaio-Computern aber zugleich seinen Ausblick. Sony versucht derzeit auch, beim Verkauf von Spielekonsolen zu seinem Erzrivalen Nintendo aufzuholen.

Im vergangenen Jahr hatte Sony beim Absatz der PlayStation3 (PS3) gegenüber seien Konkurrenten Nintendo und Microsoft das Nachsehen. Analysten führten das auf den höheren Preis und den Mangel an attraktiven Spielen zurück. In den vergangenen Jahren hat Sony rund 10 000 Arbeitsplätze und eine Reihe nicht strategischer Vermögensteile veräußert.

Die Sony -Aktie schloss an der Tokioter Börse 1,2 Prozent höher. Der Gesamtmarkt verbesserte sich am Donnerstag um 1,5 Prozent.

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