Produktstrategie
Apple will keine Computer-Brille

Apple steht unter Druck, nach dem Tod von Steve Jobs wieder ein revolutionäres Produkt zu präsentieren. Konzernchef Tim Cook verspricht, einiges auf Lager zu haben und befeuert Spekulationen zur Apple-Uhr.
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Rancho Palos VerdesApple-Chef Tim Cook hat Spekulationen über eine Computer-Uhr von dem iPhone-Konzern neuen Auftrieb gegeben. „Ich denke, das Handgelenk ist interessant“, sagte Cook bei einem Auftritt auf der Konferenz D11 des Blogs „All Things D“ in der Nacht zum Mittwoch. Es sei natürlich, dort etwas zu tragen. Aber um mit einem Gerät fürs Handgelenk erfolgreich zu sein, müsse man die Leute erst überzeugen.

Cook wollte sich zwar nicht direkt zu eventuellen Apple-Plänen für diesen Bereich äußern, sagte aber grundsätzlich, tragbare Computertechnik werde in Zukunft ein wichtiger Teil der Gerätewelt sein. Laut früheren Medienberichten hat Apple bereits ein Team aus mehr als 100 Leuten, das an einer Datenuhr arbeitet.

Mit Blick auf eine Computer-Brille, wie sie Konkurrent Google gerade entwickelt, äußerte sich Cook dagegen skeptisch. „Ich selbst trage eine Brille, weil ich sie brauche – ich kann sonst nichts sehen. Ich kenne nicht viele Leute, die Brillen aufsetzen, ohne sie zu benötigen.“ Er denke, dass diese Gerätekategorie für den Massenmarkt nur eingeschränkt attraktiv sei. Ein große Zukunft hätten hingegen diverse Sensoren, die man am Körper trägt.

Die Google-Datenbrille Google Glass hat einen kleinen Bildschirm, auf den zum Beispiel Routenanweisungen eingeblendet können, sowie eine Kamera – und sie lässt sich per Sprache steuern. Der Internet-Konzern lässt sie gerade von ausgewählten ersten Nutzern testen. Google präsentierte jüngst auf seiner Entwicklerkonferenz die Vision von sprechenden Computern und intelligenten Suchdiensten. In knapp zwei Wochen wird Apple auf der eigenen Entwicklerkonferenz WWDC seine Software-Neuheiten vorstellen.

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„Große Vision“ für das TV-Geschäft

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  • Apple wird das nächste Nokia

  • Tatsächlich verlor Apple mit Jobs seinen Visionär. Jemand der begriffen hätte welche Auswirkung eine Brille hat die schon in 5-10 Jahren das gesamte Tagesgeschehen zum eigenen NAS streamen kann.

    Das Zeitalter des Privaten ist damit vorbei. Zukünftig wird es tausendfach mehr Filmmaterial geben und dank Gesichtserkennung spätestens in 10 Jahren die Daten der Akteure.

  • Genau, erst das Gerät entwickeln und dann Wege finden, es den Kunden schmackhaft zu machen.
    Kundenorientierung sieht anders aus.
    Das technisch mögliche verstellt leider allzu oft den Blick für das Sinnvolle.

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