Prüfung von Alternativen
Intel will Milliarden an Aktionäre ausschütten

Der weltgrößte Chiphersteller prüft einem Zeitungsbericht zufolge verschiedene Möglichkeiten, seinen Aktionären einen Teil der Barreserven von 17 Milliarden Dollar auszuschütten.

HB NEW YORK. Erst vorige Woche hatte der Softwaregigant Microsoft angekündigt, seinen Anteilseignern mehr als 75 Milliarden Dollar zukommen zu lassen. „Die externen Mitglieder des Direktoriums meinen, dass ein Teil des Barmittelbestandes ausgeschüttet werden sollte“, zitierte die „Financial Times“ (Montagsausgabe) Intel-Finanzchef Andy Bryant.

Intel prüfe verschiedene Alternativen wie eine Ausweitung des Aktien-Rückkaufprogramms, eine Erhöhung der Quartalsdividende oder eine Einmal-Zahlung an die Aktionäre. Microsoft hatte in der vergangenen Woche einen Rückkauf von Aktien im Wert von 30 Milliarden Dollar innerhalb von vier Jahren, eine Erhöhung der vierteljährlichen Dividende um acht Cent je Aktie und einen einmaligen Bonus von drei Dollar je Anteilschein angekündigt. Der Konzern stand seit längerem unter dem Druck der Investoren, seine enormen Barmittelreserven den Anlegern zurückkommen zu lassen. Die Ankündigung hatte dem Aktienkurs kräftig Auftrieb verliehen.

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