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Qimonda hofft auf Investoren in Asien

Auf der Suche nach Investoren führt der insolvente Speicherchiphersteller in den nächsten Tagen auch Gespräche mit potenziellen Interessenten in Asien. Für Qimonda wird der Zeitdruck immer größer.

HB MÜNCHEN. Ein Team reise am Wochenende nach Asien, sagte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Michael Jaffe am Donnerstag. Details wollte er nicht nennen.

Zum Fortschritt der Rettungsbemühungen mit anderen Interessenten und zu Lösungskonzepten sagte er lediglich, es habe erste Kontakte gegeben und weitere sollten folgen. Jaffe führte in den vergangenen Tagen zudem Gespräche mit dem Freistaat Sachsen und der Regierung von Portugal.

Nach Asien reise der Insolvenzverwalter der Infineon-Tochter nicht mit, sagte der Sprecher. Jaffe müsse vor Ort sein, um sicherzustellen, dass die Produktion weiterlaufe und die Liquidität erhalten bleibe. Im europäischen Hauptwerk Dresden beschäftigt Qimonda rund 3 200 Mitarbeiter.

Das Insolvenzgeld für sie wird bis März bezahlt. Weil aber die Produktion einige Wochen Vorlauf hat, ist der Zeitdruck noch größer. Jaffe hatte bereits angekündigt, dass Qimonda zum Überleben rasch einen finanzstarken Investor braucht.

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