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QSC und Debitel verkaufen gemeinsam DSL-Anschlüsse

Der Kölner Telekommunikationsanbieter QSC bietet ab Mitte August zusammen mit Debitel DSL-Produkte für Privatkunden an. Für den Mobilfunkdienstleister Debitel bedeutet dies den Einstieg in den Markt für schnelle Internetzugänge.

HB FRANKFURT. Debitel werde auf Basis der QSC-Infrastruktur nach und nach DSL-Produkte mit einer Bandbreite von bis zu 16 Megabit pro Sekunde anbieten, teilte QSC am Mittwoch mit. Zusätzlich werde auch das Telefonieren über Internet (Voice over IP) ermöglicht. QSC verfügt über ein eigenes DSL-Netz und erreicht über 70 Städte in Deutschland. Die im TecDax notierte Aktie legte zeitweise mehr als vier Prozent auf 3,86 € zu.

QSC werde das eigene Netz sowohl in der Fläche als auch technologisch mit dem neuen Standard ADSL2+ ausbauen, ergänzte das Unternehmen. In der ersten ausgebauten Region Düsseldorf sollten demnächst Pilottests starten. Der Vertrag mit Debitel biete große Chancen, sagte Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender von QSC. „Er erlaubt uns nicht nur, unsere Infrastruktur weiter auszulasten, sondern auch schneller als erwartet unser Netz mit dem neuesten Stand der Technik und in der Fläche auszubauen.“ Schlobohm ergänzte: „Weitere Kooperationen im Mobilfunkbereich für QSC-Geschäftskunden sind ebenfalls denkbar.“ „Die Kooperation mit QSC ist für debitel ein Baustein auf dem Weg zum integrierten Telekommunikationsanbieter“, sagte der zuständige Debitel-Vorstand Christian Fiege.

Der neue Chef des Mobilfunkdienstleisters, Paul Stodden, hatte angekündigt, das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen zu wollen und hatte auch Partnerschaften in neuen Geschäftsfeldern nicht ausgeschlossen. Debitel betreute zum Jahresende 2004 in Deutschland 8,64 Mill. Kunden.

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