Qualcomm stellt Chips, Software und weitere Technologie für die CDMA-Mobilfunktechnik her
Qualcomm liebäugelt mit Trigenix

Der US-Mobilfunkzulieferer Qualcomm will den britischen Software-Anbieter Trigenix nach Angaben aus mit dem Geschäft vertrauten Kreisen übernehmen. Damit wolle Qualcomm Zugang zu der weltweit führenden Mobilfunktechnik GSM erhalten, hieß es am Dienstag.

HB AMSTERDAM. Qualcomm werde rund 30 Millionen Dollar (rund 24,4 Millionen Euro) für Trigenix zahlen, verlautete am Dienstag. Eine Mitteilung über den Zukauf sei für Mittwoch geplant. Weder bei Qualcomm noch bei Trigenix war zunächst eine Stellungnahme zu erhalten.

Die in San Diego ansässige Qualcomm stellt Chips, Software und sonstige Technologie für die vor allem in den USA genutzte CDMA-Mobilfunktechnik her. Das Unternehmen hält die Patentrechte für diese Technik. In Europa und anderen Weltregionen dominiert hingegen die GSM-Mobilfunktechnik.

Trigenix verkauft Software-Produkte, mit denen Mobilfunknetzbetreiber die Menüführung auf Handys individuell ihren Anforderungen anpassen können. Damit können die Netzbetreiber sich von Konkurrenten unterscheiden. Zu den bislang 14 Kunden von Trigenix zählen die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, und der britische Mobilfunkanbieter 3, der zu Hutchison Whampoa gehört. An Trigenix hält die Beteiligungsgesellschaft 3i einen Anteil in nicht genannter Höhe.

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