Quartalsbilanz
Blackberry-Anbieter RIM entkommt den roten Zahlen

Der Blackberry-Anbieter Research in Motion (RIM) hat im vierten Geschäftsquartal wie erwartet Gewinn gemacht. Die Börse strafte das Unternehmen dennoch ab.

HB OTTAWA. Wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte, betrug der Nettogewinn in den drei Monaten bis zum 4. März 18,4 Mill. Dollar oder 10 Cent pro Aktie. Im Jahr zuvor hatte RIM im vierten Quartal noch einen Nettoverlust von 2,6 Mill. Dollar oder 1 Cent pro Aktie verzeichnet. Der bereinigte Gewinn lag nun bei 65 Cent. Analysten hatten mit einem Gewinn vor Sonderposten von 65,1 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg um 39 Prozent auf 561,2 Mill. Dollar. Hier war mit einem Umsatz von durchschnittlich 556,6 Mill. Dollar gerechnet worden.

Für das laufende erste Geschäftsquartal erwartet RIM einen bereinigten Gewinn zwischen 62 und 67 Cent pro Aktie sowie einen Umsatz zwischen 580 Mill. und 610 Mill. Dollar. Analysten prognostizierten einen Gewinn vor Sonderposten von 76 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 620,7 Mill. Dollar.

Im nachbörslichen Handel verbilligten sich die RIM-Aktien um 6 Prozent auf 79,25 Dollar. Das Unternehmen steht im Moment unter enormen Druck, weil viele Unternehmen nach Alternativen zum Blackberry suchen. Ein Patentstreit, den RIM zwar beilegen konnte, hätte beinahe das Aus für das E-Mail-Gerät bedeutet.

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