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Quartalsbilanz: Cisco überrascht mit höherer Dividende

Mit Routern und Switches hat sich Cisco als Netzwerkausrüster unentbehrlich gemacht. Doch vom Erfolg des US-Unternehmens im vergangenen Quartal sind selbst Experten überrascht. Den Anlegern präsentiert Cisco ein Bonbon.

Das Logo von Cisco am Firmensitz in San Jose. Quelle: Reuters
Das Logo von Cisco am Firmensitz in San Jose. Quelle: Reuters

New YorkDer weltgrößte Netzwerk-Ausrüster Cisco verzeichnet wieder eine kräftige Nachfrage nach seiner Technik. Im zweiten Geschäftsquartal (November bis Januar) stieg der Umsatz um 10,6 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar (8,7 Mrd. Euro). Analysten hatten mit 11,23 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn verbesserte sich dank eingedämmter Kosten sogar um 44 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.

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Ohne Sonderposten verbuchte der Konzern einen Gewinn von 47 Cent je Aktie und lag auch hier über den Prognosen der Beobachter von 43 Cents. Netto verdiente Cisco 2,2 Milliarden Dollar oder 40 Cent je Anteilsschein nach 1,5 Milliarden Dollar oder 27 Cent im Vorjahr. Die vierteljährliche Dividende pro Stammaktie will der Konzern um zwei auf acht Cent erhöhen.

Konzernchef John Chambers sprach am Mittwoch im kalifornischen San Jose von Rekordzahlen. Dabei hatte Cisco vor nicht allzu langer Zeit noch unter einem schwächelnden Geschäft gelitten. Chambers legte im vergangenen Jahr ein Sparprogramm auf und trennte sich von Tausenden Mitarbeitern. Das Produkt-Portfolio wurde radikal verkleinert. Unter anderem verabschiedete sich Cisco vom Geschäft mit seinen Flip-Kameras. Mit aggressiveren Preisen versucht das Unternehmen zudem, seinen Konkurrenten wie Juniper oder Huawei die Kunden abzuwerben. Cisco stellt vor allem Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik der Kalifornier steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt auch dafür, dass das weltumspannende Internet läuft. Zu den traditionellen Großkunden gehören auch die Telekom-Provider. Cisco profitiert maßgeblich auch von dem Trend, dass immer mehr Anwendungen, Daten und IT-Dienstleistungen in die Cloud verlagert werden - auf große Rechner im Internet.

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