Quartalsbilanz
Disney rutscht weiter in die Krise

Unschöner Jahresauftakt für die Märchenfabrik: Unterhaltungsgigant Walt Disney musste im ersten Quartal 2009 einen Gewinneinbruch von fast 50 Prozent hinnehmen. Besonders hart traf es die Filmsparte sowie die weltberühmten Vergnügungsparks.

HB BURBANK. Beim US-Unterhaltungsriesen Walt Disney hat sich der Gewinn durch die Wirtschaftskrise und den teuren Konzernumbau zum Jahresauftakt fast halbiert. Der Überschuss des US-Konzerns brach im Ende März abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal um 46 Prozent auf 613 Mio. Dollar ein. Der Umsatz fiel zum Vorjahr um sieben Prozent auf knapp 8,1 Mrd. Dollar (6,0 Mrd Euro).

"Wir hatten ein schwieriges Quartal", räumte Disney-Chef Robert Iger am Dienstag nach US-Börsenschluss am Sitz im kalifornischen Burbank ein. Besonders hart traf es die Filmsparte um die Disney- Studios und die Vergnügungsparks in den USA und Frankreich.

Der laufende Stellenabbau und hohe Abschreibungen belasteten das Ergebnis mit insgesamt 305 Mio. Dollar. Der um diese Einmaleffekte bereinigte Gewinn übertraf die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz lag nur ganz knapp darunter. Die Disney-Aktie legte in einer ersten nachbörslichen Reaktion deutlich zu.

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