Quartalsbilanz
Ericsson verdient gut

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat sein Ergebnis im abgelaufenen Quartal kräftig erhöht.

dpa-afx STOCKHOLM. Der Vorsteuergewinn sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,1 Mrd. auf 12,2 Mrd. schwedische Kronen (1,35 Mrd Euro) gestiegen, teilte die Gesellschaft am Freitag in Stockholm mit. Damit erfüllte Ericsson die Erwartungen der Analysten.

Der Umsatz sprang um 18 Prozent auf 53,7 Mrd. Kronen und der Überschuss von 8,5 Mrd. auf 9,7 Mrd. Kronen. Die vom Finanzdienstleister SME Direkt befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Vorsteuergewinn in Höhe von 12,25 Mrd. Kronen und einem Umsatz von 53,79 Mrd. Kronen gerechnet. Die Aktionäre sollen in Form einer höheren Dividende an dem Gewinnplus beteiligt werden. Die Ausschüttung soll von 0,45 auf 0,50 Kronen erhöht werden.

Den Ergebniszuwachs erklärte Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg mit der hohen Nachfrage nach Mobilfunk- und Festnetz-Infrastruktur. Mittlerweile hätten weltweit 2,7 Milliarden Menschen ein Handy. Damit telefoniere jeder Zweite mobil, sagte Svanberg. Zudem profitierten die Schweden beim Umsatz von der Akquisition des britischen Wettbewerbers Marconi. Mit dem Kauf hatte Ericsson die Konsolidierung der Telekomausrüster-Branche eingeläutet. So fusionierte Alcatel mit Lucent und Siemens bündelt sein Netzwerkgeschäft mit dem von Nokia .

Svanberg zeigte sich zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. "Wir sind für 2007 gut aufgestellt", sagte er. Der Zuwachs auf dem weltweiten GSM-Markt werde auf Dollar-Basis bei rund fünf Prozent liegen. Dank seiner "guten" Produkte werde Ericsson von dem Trend profitieren, sagte der Ericsson-Chef.

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