Quartalsbilanz
Software AG erhöht Prognose weiter

Die Darmstädter Software AG hat im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert und zum zweiten Mal in diesem Jahr die Prognose angehoben. Der zweitgrößte Softwarekonzern Deutschlands nach SAP konnte vor allem mit Firmensoftware für Großrechner zulegen.

HB FRANKFURT. Die Lizenzverkäufe des nach SAP zweitgrößten deutschen Softwarehauses legten von Juli bis September um 26,7 Prozent auf 37 Millionen Euro zu. Einschließlich Wartung und Dienstleistungen erwirtschaftete das Unternehmen Erlöse von 113,8 Millionen Euro, ein Plus 9,7 Prozent. Der operative Gewinn (Ebit) stieg um 10,8 Prozent auf 25,6 Millionen Euro. Unter dem Strich ergab sich ein Plus von 12,5 Prozent auf 17,1 Millionen Euro. Mit den Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

Für das Gesamtjahr erhöhte die Software AG ihre Prognose. Sie rechnet nun mit einem Plus beim Lizenzumsatz von 25 bis 27 (bisher 22 bis 25) Prozent. Die operative Rendite (Ebit-Marge) soll unverändert 22 bis 23 Prozent betragen. Für ihr Kernprodukt, auf Großrechner zugeschnittener Firmensoftware, erwartet das Unternehmen nun ein Umsatzplus von acht bis zehn (bisher sechs bis acht) Prozent. Die Sparte, auf die rund drei Viertel des Umsatzes entfallen, war auch im dritten Quartal der größte Wachstumstreiber.

Für das kommende Jahr erwartet die Software AG ein Umsatzplus von zehn Prozent, die Ebit-Marge soll sich um einen Prozentpunkt erhöhen. Erneut sollen hauptsächlich Lizenzverkäufe für das Wachstum sorgen. Während die Wartungssparte den vorherigen Lizenzverkäufen entsprechend zulegen soll, erwartet das Segment Dienstleistungen ein niedrigeres Wachstumstempo.

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