Quartalsbilanz
United Technologies erhöht erneut Prognose für 2006

Der US-Mischkonzern United Technologies hat mit einer Gewinnsteigerung um 21 Prozent die Markterwartungen übertroffen. Zugleich hob das Unternehmen am Dienstag seine Prognose für das Gesamtjahr an. Die Aktien verloren zu Börsenbeginn in New York dennoch knapp 0,8 Prozent.

HB HARTFORD. Der amerikanische Industriekonzern United Technologies hat erneut seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) werde nun mit 3,65 bis 3,69 Dollar gerechnet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hartford mit. Zuvor lag hatte United Technologies ein EPS von 3,55 bis 3,65 Dollar in Aussicht gestellt. Die Gesellschaft hatte bereits nach dem ersten Halbjahr die Erwartung für 2006 erhöht.

Im dritten Quartal verzeichnet United Technologies einen Zuwachs beim EPS von 22 Prozent auf 0,99 Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um zwölf Prozent auf 12,2 Mrd. Dollar.

Unterm Strich seien im dritten Quartal 996 Mill. Dollar oder 99 Cent je Aktie (verwässert) verdient worden nach 821 Mill. im Vorjahreszeitraum, teilte der in Connecticut ansässige Konzern mit. Dabei profitierte United Technologies vor allem von einer starken Nachfrage nach seinen Flugzeug-Triebwerken und Otis-Aufzügen. Ohne Restrukturierungskosten und Einnahmen aus dem Verkauf einer Geschäftssparte lag der Gewinn pro Aktie bei 1,01 Dollar. Analysten hatten im Schnitt 96 Cent erwartet. Beim Umsatz gab es einen Steigerung um 11,5 Prozent auf 12,2 Mrd. Dollar. Hier war am Markt mit 11,9 Mrd. gerechnet worden.

Dem Unternehmen machten zuletzt höhere Kupferpreise zu schaffen. Das Material wird bei Elektronik-Verkabelung verwendet. Allerdings konnte der Konzern, der auch Sikorsky-Hubschrauber herstellt, die Teuerungen an die Kunden weitergeben. Der Konzern warnte indes, der sich abschwächende US-Immobilienmarkt könne seine Carrier-Klimaanlagen-Sparte treffen.

Analysten zeigten sich von dem Quartalsergebnis erfreut. Es zeige, dass die Luftfahrtbranche derzeit stärker sei als zunächst angenommen, sagte etwa Peter Klein von Fifth Third Asset Management. Dies habe sich schon auf die in der vergangenen Woche vorgelegten Zahlen von General Electric ausgewirkt. Nun würde mit Spannung der Quartalsbericht von Honeywell International am Donnerstag erwartet. Der Industriekonzern ist ein führender Hersteller von Cockpit-Elektronik.

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