Quartalsbilanz
Warner Music bricht ein

dpa-afx NEW YORK. Ein rückläufiges Geschäft in den USA und Europa hat dem amerikanischen Musikkonzern Warner Music einen drastischen Gewinneinbruch beschert. In dem am 31. Dezember beendeten ersten Geschäftsquartal verdiente Warner Music nur noch 18 Mill. Dollar (14 Mill. Euro). Das waren 74 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank um elf Prozent auf 928 Mill. Dollar. Das Unternehmen verwies darauf, dass im Vorjahresquartal Madonna, Enya, Green Day und James Blunt Hitalben auf den Markt gebracht hatten.

Der Gewinn je Aktie betrug zwölf (46) Cent. Der Inlandsumsatz fiel um zwölf Prozent, während der Auslandsumsatz um elf Prozent nachgab. Das Geschäfts mit Online-Downloads legte um 45 Prozent auf 100 Mill. Dollar zu und stellte damit elf Prozent des Quartalsumsatzes.

Zur Warner Music Group (WMG) gehören Platten-Labels wie Atlantic, Elektra, Warner Bros. und Sire.

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