Quartalsergebnis besser als von Analysten erwartet
US-Mobilfunkanbieter Sprint weitet Verlust aus

Der US-Telekomkonzern Sprint hat im dritten Quartal wegen einer Abschreibung von 3,5 Milliarden Dollar bei der Bewertung seines Ferngespräch-Geschäfts einen höher als erwarteten Verlust verbucht. Gleichzeitig bot Sprint einen verbesserten Ausblick für das Gesamtjahr.

HB WASHINGTON. Wie der viertgrößte US-Mobilfunk-Anbieter am Dienstag bekannt gab, belief sich der Verlust im Vierteljahr auf 1,9 Milliarden Dollar gegenüber einem Fehlbetrag von 497 Millionen Dollar im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Je Aktie sei damit ein Verlust von 1,32 Dollar verbucht worden. Ohne die Abschreibung und andere Belastungen sei im Quartal allerdings ein Gewinn von 24 Cent pro Anteilsschein nach 19 Cent angefallen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 21 Cent je Aktie gerechnet.

Der Umsatz habe 3,1 Prozent auf 6,92 Milliarden Dollar zugelegt, teilte das Unternehmen mit. Dazu habe vor allem ein Umsatzplus von zwölf Prozent im Mobilfunk-Geschäft beigetragen. Sprint warb 429 000 Neukunden direkt und weitere 523 000 über Großhändler und Tochtergesellschaften. Pro Kunden habe der durchschnittliche monatliche Umsatz des dritten Quartals 63 Dollar ausgemacht.

Für das Gesamtjahr 2004 teilte Sprint mit, der Ausblick habe sich dank eines kräftigeren operativen Geschäfts verbessert. Sprint rechnet mit einem stärkeren Umsatzplus von vier bis fünf Prozent. Bislang war das Unternehmen von einem Umsatzwachstum zwischen drei und vier Prozent ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde zwischen 84 und 86 Cent liegen. Bisher hatte Sprint 74 bis 78 Cent je Anteilsschein in Aussicht gestellt.

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