Quartalsergebnisse
AMD kommt nicht aus den roten Zahlen raus

Der US-Chiphersteller AMD kommt nicht in die schwarzen Zahlen. Der Konzern hat im ersten Quartal bei deutlich gesunkenen Umsätzen seinen Verlust ausgeweitet. Die Aktie sackte im nachbörslichen Handel ab.

HB SEATTLE. Der US-Chiphersteller AMD hat einen Umsatzeinbruch erlitten und seinen Quartalsverlust ausgeweitet. Ursache sei der schwächelnde Absatz von Computern, teilte die Nummer zwei der Branche nach Intel am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz sei im ersten Vierteljahr um mehr als ein Fünftel auf 1,18 Mrd. Dollar zurückgegangen. Damit setzte Advanced Micro Devices aber noch deutlich mehr um als von Analysten erwartet. Der Verlust weitete sich auf 416 Mio. nach 364 Mio. Dollar im Vorjahresquartal aus und entsprach in etwa den Schätzungen der Experten.AMD-Aktien verloren im nachbörslichen Handel 4,5 Prozent auf 3,15 Dollar.

Intel hatte vergangene Woche Zahlen vorgelegt, Gewinn und Umsatz sanken dabei im ersten Quartal nicht so deutlich wie befürchtet. Der Reingewinn ging 55 Prozent auf 647 Mio. Dollar zurück. Der Umsatz sank um 26 Prozent auf 7,1 Mrd. Dollar. Intel hat einen Marktanteil von 80 Prozent bei Mikroprozessoren. Eine schwache Entwicklung sah Intel in Europa, Japan und in Schwellenländern. Besser präsentierten sich die USA und China. Grundsätzlich liefen die Geschäfte mit Privatkunden besser als mit Geschäftskunden. Der Konzern hatte auch erklärt, er sehe und sieht die Talsohle auf dem PC-Markt erreicht.

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