Quartalsergebnisse
Yahoo will nach Umsatzrückgang Jobs streichen

Nach einem erneuten Gewinn- und Umsatzrückgang greift der kriselnde Internet-Konzern Yahoo verschärft zum Rotstift. Weltweit sollen nochmals rund fünf Prozent aller Jobs gestrichen, Einschnitte bei den Kosten vorgenommen werden. An der Aktie rührte das zunächst kaum, sie stieg im nachbörslichen Handel.

HB SAN FRANCISCO. Der Internet-Konzern Yahoo will nach einen Umsatzrückgang seine Belegschaft weiter reduzieren. Im ersten Quartal sei der Umsatz um 13 Prozent auf 1,58 Mrd. Dollar gesunken, teilte der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der Überschuss fiel im ersten Quartal um fast 80 Prozent auf 118 Mio. Dollar (91 Mio Euro). Allerdings hatte der Konzern ein Jahr zuvor einen hohen Einmalgewinn erzielt. Yahoo kündigte an, die Zahl der Mitarbeiter weltweit um rund fünf Prozent zu reduzieren. Die Betroffenen würden in den kommenden zwei Wochen informiert. Yahoo-Aktien legten im nachbörslichen Handel 2,2 Prozent auf 14,70 Dollar zu.

Zuletzt hatte Yahoo im Dezember Entlassungen bekanntgegeben. Ende 2008 hatte der Konzern noch 13 600 Mitarbeiter, 1 600 weniger als zum Ende des dritten Quartals. Es wäre eine erste Welle von Entlassungen unter der neuen Firmenchefin Carol Bartz. Der Suchmaschinenbetreiber kämpft derzeit darum, nicht den Anschluss an Marktführer Google zu verlieren.

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