Quartalsgewinn verdoppelt - Aktie steigt
Rekord-Quartal für Rofin Sinar

Der amerikanische Laserhersteller Rofin Sinar hat im dritten Quartal 2003/04 den Umsatz deutlich gesteigert und damit einen neuen Rekord erreicht. Der Gewinn wurde verdoppelt. Die Aktie von Rofin-Sinar drehte nach den Quartalszahlen deutlich ins Plus.

HB FRANKFURT. Der Umsatz sei von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 % auf einen Rekordwert von 82,1 Mill. Dollar gestiegen, teilte das im Technologieindex TecDax wie auch an der US-Börse Nasdaq gelistete Unternehmen am Mittwoch mit. Für das dritte Quartal hatte Rofin-Sinar nach Aussage eines Unternehmenssprechers ursprünglich einen Umsatz zwischen 75 bis 80 Mill. Dollar prognostiziert. Der Gewinn nach Steuern habe sich im Quartal mit 7,4 Mill. Dollar nach 3,6 Mill. Dollar im Vorjahr mehr als verdoppelt. Der verwässerte Gewinn je Aktie kletterte auf 0,48 Dollar von 0,3 Dollar.

Der Auftragseingang habe im dritten Quartal mit 92,5 Mill. Dollar einen Rekordwert erreicht und erhöhe den Auftragsbestand zum 30. Juni um 10,4 Mill. Dollar auf 76,7 Mill. Dollar, teilte die Gesellschaft mit. Auch für die weitere Geschäftsentwicklung zeigte sich Rofin-Sinar optimistisch. „Das Unternehmen erwartet, dass der hohe Auftragsbestand und die vielfältigen Möglichkeiten, welche die Lasertechnik in der Produktion bietet, auch in Zukunft das Wachstum antreiben werden“, hieß es in einer Mitteilung. Für das Gesamtjahr 2003/04 hatte Vorstandschef Peter Wirth bislang einen Umsatz von 290 bis 300 Mill. Dollar in Aussicht gestellt. An der Börse drehten die Aktien von Rofin-Sinar nach Bekanntgabe der Quartalszahlen ins Plus und führten mit einem Kursgewinn von rund 7,9 % auf 18,04 € die Gewinnerliste im TecDax an.

Rofin Sinar stellt Laser für die industrielle Materialbearbeitung her. Diese werden vor allem in den Branchen Automobil- und Maschinenbau sowie in der Halbleiter- und Elektroindustrie zum schweißen oder schneiden eingesetzt. Der in Hamburg und in Plymouth im US-Bundesstaat Michigan ansässige Konzern verfügt über Produktionsstätten in den USA, Deutschland, Großbritannien, Singapur und Japan und beschäftigt weltweit rund 1250 Mitarbeiter. Als größten Konkurrenten sieht Rofin Sinar die in Ditzingen bei Stuttgart ansässige, nicht börsennotierte Firma Trumpf.

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