Quartalsumsatz um 73 Prozent gesteigert
AMD kehrt in Gewinnzone zurück

Im ersten Quartal ist der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) im Vergleich zum Vorjahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Umsatz wurde um 73 % gesteigert. AMD-Aktien reagierten nachbörslich mit einem Kursplus von 2,2 %.

HB NEW YORK. Der Gewinn habe im Quartal (per 28. März) 45,1 Mill. Dollar oder zwölf Cent je Aktie betragen, teilte AMD am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern, dessen Chips in rund jedem fünften PC stecken, einen Verlust von 146,4 Mill. Dollar ausgewiesen. Der Umsatz stieg auf 1,24 Mrd. Dollar von 714,6 Mill. Dollar im Vorjahr.

Von Reuters Research befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn je Aktie von drei Cent erwartet. Die Schätzungen reichten von einem Verlust von sechs Cent je Aktie bis zu einem Gewinn je Aktie von zehn Cent. Für das laufende zweite Quartal erwartet AMD eine „saisonal übliche Entwicklung“ und in etwa stagnierende Umsätze. In dem Bereich Flash-Speicherkarten, die etwa in Mobiltelefone eingebaut werden, werde ein moderater Umsatzanstieg erwartet. Dagegen dürften Umsätze mit Chips für Personal-Computer überwiegend sinken, hieß es.

Im nachbörslichen Handel legten AMD-Aktien auf 17,50 Dollar zu. Vor Veröffentlichung der Quartalszahlen hatten sie den Handel an der New Yorker Börse 0,2 % niedriger bei 17,12 Dollar beendet. Der AMD-Rivale Intel hatte am Vortag Zahlen vorgelegt. Der weltgrößte Chiphersteller hatte seinen Gewinn zwar deutlich gesteigert, war aber mit seinem Umsatzausblick hinter den Erwartungen einiger Analysten zurückgeblieben.

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