Quartalsverlust wegen Sonderbelastungen
Applied Materials sieht Rot

Der weltgrößte Hersteller von Chipmaschinen, Applied Materials, ist im dritten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres wegen Sonderbelastungen in den Verlust gerutscht.

Reuters SAN FRANCISCO. Auch für das Schlussquartal erwartet das Unternehmen Sonderbelastungen. Im Quartal zum 27. Juli habe das Unternehmen einen Verlust von 37 Mill. Dollar oder zwei Cent je Aktie verbucht, nach einem Gewinn von 115 Mill. Dollar oder sieben Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum, teilte Applied Materials am Dienstag in San Francisco nach Börsenschluss mit. Ohne Berücksichtigung von Sonderbelastungen wegen Umstrukturierung und Stellenabbaus wäre allerdings ein Gewinn von 78 Mill. Dollar oder fünf Cent je Aktie erreicht worden. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Gewinn von vier Cent je Aktie erwartet.

Der Umsatz fiel nach Angaben des Unternehmens auf 1,09 (Vorjahr 1,46) Mrd. Dollar. Auch die Aufträge für Chipmaschinen seien um 41 Prozent auf 1,05 Mrd. Dollar zurückgegangen. Der Rückgang fiel allerdings weniger stark aus als vom Unternehmen selbst erwartet. Das Marktvolumen für Chipmaschinen ging seit 2000 um etwa 60 Prozent zurück. In diesem Jahr wird lediglich ein Anstieg um etwa vier Prozent erwartet.

Auch im vierten Quartal würden Sonderbelastungen in einer Größenordnung von 75 bis 100 Millionen Dollar erwartet, teilte das Unternehmen weiter mit. Ohne diese Sondereffekte sei mit einem Gewinn je Aktien zwischen vier und fünf Cent zu rechnen. Die Umsätzen im Schlussquartal werden auf dem Niveau des dritten Quartals gesehen.

Die Aktie schloss am Dienstag mit einem kleinen Gewinn von 0,11 Prozent mit 18,45 Dollar.

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