Quartalszaheln
Cisco sieht Trendwende kommen

Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im vierten Quartal teilweise besser abgeschnitten als von Experten befürchtet. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) sei von 0,40 $ im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 0,31 Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in San Jose mit

HB SAN JOSE. Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco rechnet trotz eines zuletzt erneut heftigen Gewinneinbruchs mit einem Ende der Talfahrt. Die Chancen für eine Trendwende stünden gut, sagte Konzernchef John Chambers am Mittwoch nach US-Börsenschluss.

Im Ende Juli abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stürzte der Gewinn nochmals um 46 Prozent auf knapp 1,1 Mrd. Dollar (764 Mio Euro) ab. Analysten hatten allerdings einen noch heftigeren Einbruch befürchtet.

Der Umsatz fiel zum Vorjahr um 18 Prozent auf 8,5 Mrd. Dollar und damit so stark wie von Experten erwartet. Für das laufende Quartal rechnet Chambers nochmals mit einem Rückgang, allerdings soll er mit minus 15 bis 17 Prozent etwas schwächer ausfallen.

„Im vergangenen Quartal haben wir eine Reihe von positiven Signalen der Wirtschaft und unserer eigenen Geschäfte gesehen“, sagte Chambers. Der US-Konzern Cisco stellt Router und Schaltstellen (Switches) für den Datenverkehr her und gilt nicht nur in der Technologie-Industrie als wichtiges Stimmungsbarometer.

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