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Quartalszahlen: Apple enttäuscht die Erwartungen

Das iPad verkauft sich nicht so gut wie erhofft. Apple steigert zwar im dritten Quartal den Umsatz und überrascht damit viele Experten. Der Gewinn reicht allerdings nicht an die Vorhersagen heran. Die Aktie gibt nach.

Apple hat Gewinn und Umsatz gesteigert - mal mehr, mal weniger als erwartet. Quelle: dapd
Apple hat Gewinn und Umsatz gesteigert - mal mehr, mal weniger als erwartet. Quelle: dapd

San Francisco/CupertinoDer Technologiekonzern Apple hat seinen Umsatz trotz eines enttäuschenden iPad-Absatzes gesteigert. Der Konzern wies am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen Absatz von 35,96 Milliarden Dollar aus, etwas mehr als von Experten erwartet.

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Beim Gewinn blieb der Konzern indes hinter den Prognosen zurück. Er stieg um 24 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar (6,3 Mrd Euro). Mit 8,67 Dollar pro Aktie waren das acht Cent weniger als im Schnitt von Analysten erwartet.

Apple

"Die Zahlen zeigen, dass kein Unternehmen gegen die allgemeine Wirtschaftsentwicklung immun ist", sagte Trip Chowdry von Global Equity Research zu dem Quartalsbericht. "Apple liegt da auf einer Linie mit HP, IBM, Intel und Google. (...) Es ist nichts dran an den Aussagen der Apple-Fans, wonach der Konzern ein Kosmos für sich ist. Die Benzinpreise sind doppelt so hoch wie vor vier Jahren und die Leute haben einfach kein Geld, sich immer den Schnickschnack zu kaufen, den sie am liebsten hätten."

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Das neue iPhone scheint sich für Apple als Erfolg zu erweisen: Im vierten Geschäftsquartal konnte der kalifornische Elektronikkonzern 26,9 Millionen seiner Smartphones losschlagen, darunter allerdings auch ältere Modelle. Das war ein Zuwachs von 58 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das iPhone 5 mit seinem größeren Bildschirm war erst am 21. September und damit wenige Tage vor dem Ende des Berichtszeitraums in den Verkauf gegangen.

Die Zahl der verkauften iPad-Tabletcomputer ist um 26 Prozent auf 14,0 Millionen Stück gestiegen. Erst am Dienstag hatte Apple ein iPad mini mit einer kleineren Bildschirmdiagonale vorgestellt, mit dem preisgünstigere Rivalen wie Amazon und Google angegriffen werden sollen.

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Hinzu kamen 4,9 Millionen verkaufte Mac-Computer, was ein marginaler Zuwachs war. Die iPod-Musikspieler finden dagegen wie bereits in den Vorquartalen immer weniger Fans. Apple wurde noch 5,3 Millionen Geräte los, ein Rückgang von 19 Prozent.

  • 26.10.2012, 10:22 UhrDermaddin

    Liegt wohl eher daran, dass der Chinese gelernt hat, dass er auch Rechte hat...

  • 26.10.2012, 09:21 UhrGurkenmurkser

    Liegt auch daran, daß der Chinese wohl das Arbeiten verlernt hat: Mein neues iphone ist immer noch nicht eingetroffen.

  • 26.10.2012, 09:01 UhrDermaddin

    Kranke Welt, an diesem Artikel sieht man deutlich welch überzogene Renditeforderungen gestellt werden. Knapp 23% Umsatzrendite sind aber auch wirklich "mager"... Da kann Apple in Zukunft fast nur noch enttäuschen! Wenn sie nicht alle Gegner aus dem Wettkampf klagen, wird auch für Apple die Luft dünner. Ob sich in Zukunft solche Renditen erzielen lassen bleibt zu bezweifeln

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