Quartalszahlen
Ebay bietet mehr

Der Aufwärtstrend des Internet-Konzerns Ebay hat sich im ersten Quartal 2007 überraschend dynamisch fortgesetzt. Der weltweit größte Online-Auktionsanbieter legte nach Börsenschluss Zahlen vor, die mit einem Gewinnplus von 52 Prozent deutlich über den Prognosen der Analysten lagen.

ebe SAN JOSE. Ebay verdiente zwischen Januar und März 377,2 Mill. Dollar oder 27 US-Cents je Aktie. Der Konzernumsatz lag bei 1,77 Mrd. Dollar und damit 27 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Zudem hob das Unternehmen seine Jahresprognosen an und erwartet für das Geschäftsjahr 2007 nun einen Konzernumsatz zwischen 7,2 und 7,45 Mrd. Dollar. Investoren zeigten sich erfreut von den Perspektiven: Aktien von Ebay wurden nachbörslich um drei Prozent höher gehandelt.

Ebay zerstreut damit allmählich die Befürchtung vieler IT-Experten, die dem Unternehmen seit längerer Zeit ein Ende der Wachstums-Saga prophezeien. Bereits im vierten Quartal 2006 hatte der US-Konzern mit positiven Daten und einem um 24 Prozent gestiegenen Gewinn überrascht. Konzernchefin Meg Whitman sprach von einem „sehr starken Quartal“, das von allen Sparten getragen werde.

Das Gewinnplus ist weitgehend auf starke Zahlen beim Online-Bezahldienst Paypal sowie auf die anhaltend positive Entwicklung in Europa und Asien zurückzuführen. Besserung zeigt sich aber auch bei Skype, dessen Zahlen zuletzt enttäuschten. Der Anbieter günstiger Telefongespräche via Internet erlöste im ersten Quartal 79 Mill. Dollar Umsatz und damit deutlich mehr als von Analysten erwartet. Die Entwicklung zeigt Experten zufolge eine deutliche Stabilisierung der Ebay-Wachstumsraten, die in den vergangenen drei Jahren deutlich nachgegeben hatten.

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