Quartalszahlen
Filmsparte und Beatles helfen Viacom-Gewinn

Der US-Medienkonzern Viacom hat im dritten Quartal mehr Gewinn gemacht als erwartet. Dazu trug unter anderem anderen die Filmsparte und ein neues Beatles-Video-Spiel bei. Die Umsätze sanken hingegen.
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rtr NEW YORK. In der Werbeflaute steigerte die US-Mutter des Musiksenders MTV ihren Gewinn: Dieser stieg von 401 Millionen Dollar im Vorjahr auf 463 Millionen oder 69 Cent je Aktie. Das ist deutlich mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz sank indes um drei Prozent auf 3,32 Mrd. Dollar.

Die stark gesunkenen Werbebudgets in der Konjunkturkrise haben der Medienbranche arg zugesetzt. Viacom, zu dem auch die Paramount-Filmstudios gehören, ist weniger von der Entwicklung der Werbebranche abhängig als Rivalen, erzielt aber immer noch knapp ein Drittel seiner jährlichen Einnahmen mit Anzeigen.

Im dritten Quartal schrumpfte der US-Anzeigenmarkt um vier Prozent. Ausgleichen konnte Viacom die Werbeflaute mit dem Filmgeschäft: Streifen wie "Transformers" und "G.I.Joe - Geheimauftrag Cobra" liefen gut. Weltweit kletterten die Einnahmen aus den Ticketverkäufen an den Kinokassen um 16 Prozent. Auch das Videospiel "The Beatles: Rockband" sei gut verkauft worden. Zahlen nannte Viacom dazu indes nicht. Auch die um sieben Prozent geringeren Kosten hätten zu der guten Entwicklung beigetragen, hieß es.

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