Quartalszahlen
Firmenübernahmen rechnen sich für IBM

In den vergangenen Monaten hatte der weltgrößte Computer-Dienstleister IBM etliche Unternehmen übernommen und dafür Milliarden aufgewendet. Das schlägt sich im Ergebnis fürs dritte Quartal nieder – es ging merklich nach oben.

HB SAN FRANCISCO. Der Nettogewinn kletterte im abgelaufenen Quartal um 47 Prozent auf 2,22 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg auf 22,6 Mrd. Dollar. Vor einem Jahr hatte IBM wegen einmaliger Belastungen einen Gewinn von lediglich 1,52 Mrd. Dollar ausgewiesen; die Erlöse betrugen damals 21,5 Mrd. Dollar.

Der Konzern profitierte vor allem von einem besser laufenden Software- sowie Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft. Die IBM-Aktie legte nach US-Börsenschluss mehr als 5 Prozent zu auf 91,50 Dollar.

Je IBM-Aktie lag der Gewinn bei 1,45 Dollar – 10 Cent höher als von Experten im Schnitt erwartet. Die Zahlen seien sehr positiv, sagte ein Analyst. Besonders erfreulich sei, dass die Dienstleistungssparte an Fahrt gewinne. Weltweit stieg der Umsatz in diesem Bereich im Berichtszeitraum um 3 Prozent auf 12 Mrd. Dollar. IBM schloss Service-Verträge mit einem Volumen von insgesamt 10,5 Mrd. Dollar ab. Aber auch das Softwaregeschäft steuerte kräftig zum Quartalsgewinn bei. IBM hatte hier zuletzt zugekauft. Allein im dritten Quartal gab der Konzern Akquisitionen im Wert von 3,6 Mrd. Dollar bekannt.

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