Quartalszahlen
NTT Docomo verwässert Gewinn mit subventionierten Telefonen

NTT Docomo hat im abgelaufenen Quartal wegen hoher Ausgaben für subventionierte Telefone etwas weniger Gewinn verbucht. Wegen neuen rechtlichen Vorschriften kämpft Japans größter Mobilfunkanbieter mit zunehmender Konkurrenz.

HB TOKIO. Das konsolidierte Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 273 Mrd. Yen (rund 1,6 Mrd. Euro). NTT Docomo kontrolliert 56 Prozent des japanischen Mobilfunkmarkts, der ein Gesamtvolumen von gut 60 Mrd. Dollar hat.

Die Tochter des Telekom-Konzerns Nippon Telegraph and Telephone (NTT) kämpft mit zunehmender Konkurrenz. Sie muss ihre Kunden mit Anreizen halten, da diese von Oktober an durch neue rechtliche Vorschriften leichter ihren Anbieter wechseln können. An seiner Prognose von einem dreiprozentigen Gewinnrückgang in seinem bis Ende März laufenden Geschäftsjahr hielt das Unternehmen fest. Branchenexperten erwarteten jedoch im Schnitt einen stärkeren Rückgang.

Hauptkonkurrent KDDI hatte in der vergangenen Woche ein um knapp 40 Prozent gestiegenes Betriebsergebnis bekannt gegeben. Als drittes großes Unternehmen buhlt Softbank um die Kunden; der Internetprovider hatte im März das Japan-Geschäft von Vodafone gekauft.

Seine Abonnentenzahl konnte NTT Docomo von April bis Juni um knapp fünf Prozent steigern, blieb damit aber hinter dem zehnprozentigen Plus von KDDI zurück.

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