Quartalszahlen
Preisregulierung drückt auf Vodafone-Umsatz

Die Umsätze von Deutschlands zweitgrößtem Mobilfunkanbieter Vodafone D2 gehen weiter zurück - trotz eines Zuwachses an Kunden. Vor allem behördlich angeordnete Preissenkungen haben Vodafone zufolge den Umsatz im Weihnachtsquartal gedrückt.

HB DÜSSELDORF. Die Erlöse mit Sprach- und Datendiensten schrumpften trotz wachsender Kundenzahl um mehr als fünf Prozent auf 1,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag im Düsseldorf mitteilte.

Als Grund wurden Belastungen durch die Regulierung genannt. Ohne die Sondereffekte aus den Bereichen Auslandstelefonie und Gespräche vom Festnetz ins Mobilfunknetz wäre der Umsatzrückgang gestoppt worden. In den Quartalen zuvor war der Umsatz von Vodafone D2 auch durch gesunkene Handy-Tarife geschrumpft.

Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen geht davon aus, dass es in absehbarer Zeit wieder zu einem Umsatzwachstum kommt. Vodafone Deutschland habe im Kalenderjahr 2007 fast 3,3 Millionen neue Kunden hinzugewonnen, davon allein in den vergangenen drei Monaten fast 1,4 Millionen. Insgesamt nutzen den Unternehmensangaben zufolge jetzt bundesweit fast 34 Millionen Kunden Telekommunikationsdienste von Vodafone.

Die Zusammenarbeit mit der Festnetzgesellschaft Arcor verläuft nach den Worten von Joussen sehr positiv. Vodafone habe schon 110 000 DSL-Kunden gewonnen. Mit der gerade gestarteten Vodafone DSL-Werbekampagne werde das Wachstum beschleunigt.

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