Quartalszahlen
RIM legt kräftig zu, Palm mit Verlust

Der Markt für Smartphones ist hart umkämpft, mit seinem iPhone gräbt der Platzhirsch Apple die meisten Kunden ab. Doch auch der Blackberry-Hersteller Research in Motion schlägt sich wacker. Anders die Marke Palm, die erneut ein Quartal mit Verlusten abgeschlossen hat.
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HB OTTAWA/SAN FRANCISCO. Die Kauflaune der Verbraucher hat dem BlackBerry-Hersteller Research in Motion zu einer Gewinnsteigerung von 58 Prozent verholfen. Auch den Umsatz konnte der Konzern trotz des immer härter umkämpften Marktes für Smartphones kräftig erhöhen. Die RIM-Aktien schossen nachbörslich um 12,2 Prozent nach oben.

Für das dritte Quartal gab der Rivale des iPhone-Herstellers Apple am Donnerstag nach Börsenschluss einen Gewinn von 628,4 Mio. US-Dollar nach 396,3 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie betrug dabei 1,10 Dollar, während von Reuters befragte Analysten 1,04 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz lag 41 Prozent höher bei 3,92 Mrd. Dollar.

Für das vierte Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 1,23 bis 1,31 Dollar und einem Umsatz zwischen 4,2 Mrd. und 4,4 Mrd. Dollar. Auch damit lag RIM über den Prognosen der Analysten.

Palm erneut mit roten Zahlen

Der BlackBerry-Anbieter Research In Motion meldete für das vergangene Vierteljahr einen Gewinn von 628,4 Mio. Dollar - ein Plus von 58,6 Prozent. Der Umsatz in dem am 28. November abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal stieg im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 3,92 Mrd. Dollar. RIM gewann 4,4 Mio. neue Kunden für den vor allem auf die E-Mail-Nutzung unterwegs ausgerichteten Dienst. Damit gibt es insgesamt rund 36 Mio. BlackBerry-Nutzer, wie RIM nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Palm konnte zwar seinen Verlust deutlich verringern: Auf 85,4 Mio. Dollar von gut einer halben Milliarde vor einem Jahr. Damals hatten allerdings hohe Steuerzahlungen und die Entwicklungskosten für den Hoffnungsträger Palm Pre die Bilanz belastet. Der Umsatz in dem Ende November beendeten zweiten Geschäftsquartal schrumpfte um 59 Prozent auf 78,1 Mio. Dollar. Palm setzte 783 000 Mobiltelefone ab, das waren 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren massiv Marktanteile verloren und ist dringend auf den Erfolg vor allem des Modells Pre angewiesen, das mit Apples iPhone konkurrieren soll.

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