Quartalszahlen
Sparen und Spielekonsole füllen IBM die Kasse

Der US-Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal die Analystenerwartungen bei Gewinn und Umsatz leicht übertroffen. Grundlage hierfür war ein Personalabbau im vergangenen Jahr sowie der Verkauf von Mikrochips für die Spielekonsole Playstation 3 von Sony.

HB SAN FRANCISCO. Im ersten Vierteljahr sei ein Nettogewinn aus dem fortlaufenden Geschäft von 1,71 Milliarden Dollar oder 1,08 Dollar je Aktie erwirtschaftet worden, teilte der im Bundesstaat New York ansässige Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,05 Dollar je Aktie gerechnet. Im Vorjahreszeitraum waren es erst 1,4 Milliarden Dollar oder 84 Cent je Aktie gewesen.

Grundlage für die Gewinnsteigerung war ein Personalabbau um 15 000 Stellen vor allem im europäischen Service-Bereich und der gut laufende Verkauf von Mikrochips für die neue Spielekonsole Playstation 3 von Sony. IBM profitierte nach Einschätzung von Analysten aber auch von der Abspaltung des PC-Geschäfts. So sei die Bruttomarge von 36 auf 39,1 Prozent geklettert.

Der Umsatz sank hingegen um 10 Prozent auf 20,7 Milliarden Dollar, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Das verwunderte nicht, hatte IBM seine unrentable PC-Sparte doch vor einem Jahr an den chinesische Computerbauer Lenovo verkauft. Hinzu kommt, dass sich IBM bei den Technik-Dienstleistungen einem wachsenden Konkurrenzdruck ausgesetzt sieht. Der Umsatz im Geschäftsbereich Dienstleistungen sank im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 1 Prozent, was das Unternehmen bei der Vorstellung der Quartalszahlen aber auf Wechselkurseinflüsse zurückführte.

„Es sieht nach einem soliden Quartal aus“, sagte Chris Whitmore, von Deutsche Bank Securities, der die Aktien mit „buy“ bewertet. Umsatz und Gewinn hätten leicht über den Erwartungen gelegen, fügte er hinzu. Die IBM-Aktien legten im nachbörslichen Handel leicht um 0,1 Prozent zu.

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