Quartalszahlen
Umbauten bremsen Bertelsmann aus

Restrukturierungen im Konzern haben Bertelsmann ein sattes Plus beim Gewinn gekostet. Der Gütersloher Mediengigant konnte im ersten Quartal nur leicht zulegen.

HB GÜTERSLOH. Im Konzern sei das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 126 Millionen auf 129 Millionen Euro Euro im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte Bertelsmann am Dienstag in Gütersloh bei der Vorlage der Quartalszahlen mit. Restrukturierungsaufwendungen, insbesondere beim Musik-Gemeinschaftsunternehmen Sony BMG, schlugen mit 30 Millionen Euro negativ zu Buche, erläuterte das Unternehmen. Der französische Sender M6, der nach Angaben der Fernsehtochter RTL seit Februar 2004 voll konsolidiert wird, trug hingegen mit 25 Millionen Euro positiv zum operativen Ergebnis bei.

Nach Fremdanteilen erreichte der Medienkonzern unter dem Strich eine leichte Gewinnsteigerung auf 33 von 31 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 3,8 (Vorjahreszeitraum 3,79) Milliarden Euro nahezu unverändert. Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolio-Effekte sei der Umsatz aber um 1,5 Prozent gestiegen. Die wirtschaftlichen Finanzschulden bezifferte Bertelsmann zum 31. März auf 2,9 Milliarden Euro nach 2,6 Milliarden Euro zum Jahresende 2004. Dieser Anstieg sei im Wesentlichen saisonal bedingt.

Bertelsmann bekräftigte seine Prognose für 2005, wonach eine weitere Umsatz- und Gewinnsteigerung erwartet wird. 2004 hatte Bertelsmann dank der Entwicklung bei RTL einen Umsatz von 17 Milliarden Euro und einen Konzerngewinn von 1,03 Milliarden Euro erzielt.

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